Soli-Kundgebung mit den BotschaftsbesetzerInnen

Gestern Abend kam es in der Wuppertaler Innenstadt am Rande einer Veranstaltung zum 25.Todestag von Thomas Sankala zu einer spontanen Solidaritätsbekundung mit den zu dieser Zeit in Berlin inhaf­tierten Flüchtlingen, die zuvor während einer Besetzung der nigeria­ni­schen Botschaft festge­nommen worden waren. An der kurzen Kundgebung vor den City-Arkaden betei­ligten sich etwa 40 Menschen.

In Redebeiträgen schil­derten Aktivisten und Aktivistinnen der Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen ihre Eindrücke von der zentralen Flüchtlingsdemo am letzten Samstag in Berlin und äusserten die Sorge, dass der brutale Polizeieinsatz an der niege­ria­ni­schen Botschaft nur der Auftakt einer staat­li­chen «Revanche» für den Marsch der Flüchtlinge von Würzburg nach Berlin gewesen sein könnte. Bei dem Einsatz waren mehrere Menschen verletzt worden. Solidarität mit den strei­kenden Flüchtlingen sei deshalb jetzt beson­ders wichtig. Gefordert wurde von den Demonstrierenden die sofor­tige Freilassung aller während und nach der Botschaftsbesetzung Festgenommenen und die Erfüllung aller Forderungen des Refugee-Marsches.

Weitere Informationen zur Botschaftsbesetzung in Berlin und zum Protestmarsch der Flüchtlinge gibt es bei «The Voice» und der «Karawane».

Zwei kurze Videos der Redebeiträge gibt es hier und hier.

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