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SUMMARY:70 Jahre Burgholz-MassakerGedenkwanderung
DESCRIPTION:Im Februar 2015 jährt sich das Massaker an 30 russischen Zwangsarbeiter*innen im Wuppertaler Burghoz zum siebzigsten Mal. Mit einer Gedenkveranstaltung am Tatort – einem ehemaligen Schießstand der Wuppertaler Kripo – sollen Opfer und Täter dem vergessen entrissen werden. Wir dokumentieren die bei Facebook veröffentlichte Einladung zu einer Gedenkwanderung: \nWir laden zu einer besonderen Gedenkfeier ins Burgholz ein und möchten mit Ihnen zu dem vergessenen Massengrab in der Nähe des ehemaligen Schießstand der Wuppertaler Polizei im Burgholz wandern. Vor 70 Jahren ermordeten Angehörige der Wuppertaler Kriminalpolizei und Gestapo 30 russische und ukrainische ZwangsarbeiterInnen und verscharrten sie in einem Massengrab. Die Täter wurden später von der britischen Militärjustiz in Hamburg im sog. Burgholzcase verurteilt. Es wurden 6 Todesurteile ausgesprochen\, die meisten Angeklagten wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Die Todesurteile wurden aber nicht vollstreckt\, keiner der Täter war länger als 6 Jahre in Haft. \nVon den Opfern\, die exhumiert wurden und später auf Anweisung der Alliierten auf dem Schorfer Friedhof in Cronenberg bestattet wurden\, wissen wir nur wenig. Nur der Name eines Opfers\, der ukrainischen Lehrerin Helena Matrosowa\, ist bekannt geworden. Ein offizielles Gedenkzeichen an dem noch vorhandenen Massengrab oder wenigstens eine Hinweistafel an den Überresten des Schießstandes fehlt bis heute\, obwohl der Massenmord an den ZwangsarbeiterInnen (wahrscheinlich) der einzige Massenmord auf Wuppertaler Stadtgebiet war. Im Anschluss an die kurze Wanderung werden wir am Denkmal an der Schorferstr. Blumen niederlegen und anschl. in einem Café über weitere Gedenkarbeit im Burgholz beraten. \nRegionalbüro Arbeit und Leben DGB/VHS Berg-Mark \nIn Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.\, NaturFreunde Wuppertal\, Tacheles\, Applaus e.V\, VVN-BdA\, Fraktion und Kreisverband DIE LINKE Wuppertal. \nWeitere UnterstützerInnen bitte unter info [at] wuppertaler-widerstand.de melden!!!\n							Drucken \nArtikel teilen
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