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SUMMARY:Aktionstag gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung
DESCRIPTION:Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/94980 \nStart 10:00 Uhr vor dem Jobcenter am Barmer Bahnhof. Abschluss wird eine Demonstration um 18:00 Uhr in der Wuppertal-Elberfelder Südstadt vor Wohnorten von Nazis sein! Treffpunkt Holzerstrasse/ Ecke Weststrasse \nAm Vortag des Naziaufmarsches in Wuppertal rufen wir zu einem ganztägigen Aktionstag gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und rassistische Verhältnisse auf.\nAus unserer Sicht ist es auffällig\, dass Nazis und Rassist*innen gerade dann versuchen\, in  die Offensive zu gehen\, wenn die soziale Situation vieler Menschen miserabel ist. Ein sehr erschreckendes Beispiel ist hier Griechenland\, wo parallel zur Verschärfung der Krise die faschistische Partei "Goldene Morgenröte" massiv an Stärke gewonnen hat. Das macht sehr deutlich\, wie eng (Anti)Faschismus und die soziale Frage zusammenhängen. Die soziale Frage ist wiederum nicht trennbar von Rassismus und Sexismus. \nDas bedeutet\, dass wir neben dem notwendigen\, breit aufgestellten und militanten antifaschistischen Kampf den Nazis nicht die soziale Frage überlassen dürfen. \nDeshalb müssen wir uns massiv in die Auseinandersetzungen gegen beschissene Arbeitsbedingungen und schikanöse\, entwürdigende Verhältnisse in den Jobcentern einbringen und im Zweifel diese eben auch anstoßen. Von den alltäglichen Zumutungen sind besonders Frauen und Migrant*innen betroffen. Das wird sehr deutlich\, wenn wir schauen\, welche Menschen am häufigsten die Drecksarbeit machen\, welche am häufigsten zum Jobcenter müssen\, welche sexistischen und rassistischen Beleidigungen und Übergriffen im Alltag ausgesetzt sind. Gegen die Nazihetze von der angeblichen „Überfremdung“ und von der „Ausländerkriminalität“ müssen wir Solidarität untereinander organisieren. Im Alltag gibt es viel an bodenlosen Unverschämtheiten\, die uns gehörig auf den Keks gehen. Z.B. das hemmungslose Kriminalisieren von „Schwarzfahrer*innen“ oder das Abklemmen des Stroms durch die Stromkonzerne\, die Energiepreise verlangen\, die bald kein Mensch mehr bezahlen kann. \nWir wollen am 20.9.2013 einige Schlaglichter auf die Situation in Wuppertal (und weltweit) werfen: \nDazu wollen wir einige Orte der Ausbeutung und der Entwürdigung besuchen und so die Verantwortlichen mit unserem Widerstand konfrontieren. Wir werden bei den Jobcentern anfangen\, zu Gerichtsvollzieher*innen   spazieren\, zu KIK und Netto\, wegen der miserablen Arbeitsbedingungen sowohl hier in den Geschäften\, als auch bei den Produzent*innen der Waren in der sogenannten Dritten und Vierten Welt. Ein weiterer Schwerpunkt werden die Stromsperren und die Kriminalisierung der sogenannten Schwarzfahrer*innen sein. Wir wollen streiten für einen öffentlichen Nahverkehr\, den sich jede*r leisten kann und bei dem auch die Busfahrer*innen angemessen bezahlt werden. Außerdem wollen wir die zahlreichen Übergriffe des Wuppertaler Ordnungsamtes gegen Migrant*innen\, Straßenmusiker*innen und Obdachlose thematisieren. Mit diesen Besuchen an unserem Aktionstag wollen wir vermitteln\,dass Gegenwehr möglich und notwendig ist. \n\nWir werden den Tag um 10:00 Uhr vor dem Jobcenter am Barmer Bahnhof mit einem Beratungsfrühstück beginnen und dort die Schikanen (durch Sanktionen\, bescheuerte Maßnahmen) und - einmal mehr - die viel zu geringe Höhe des Hartz IV-Satzes thematisieren. Außerdem werden wir über die hohen Energiepreise und die drohenden Stromsperren sprechen.\nWir werden vor dem Kundencenter der WSW demonstrieren. Die Wuppertaler Stadtwerke sind für die Stromsperren in Wuppertal verantwortlich und für das drakonische Vorgehen gegen Schwarzfahrer*innen.\nWir werden auch die Gerichtsvollzier*innen nicht vergessen\, die dafür sorgen das  Menschen mit Schulden\, die sehr häufig ihre Schulden auch nicht mehr los werden können\, keine Ruhe haben.\nEinzelhandelsketten wie KIK und Netto sind ein schlimmes Beispiel wie Armut in den reichen Ländern im Westen mit der krassen Ausbeutung in armen Ländern zusammenhängt. KIK und andere Bekleidungsketten lassen in Bangladesh produzieren und sind für die Bedingungen unter denen dort Menschen arbeiten müssen (zu meist Frauen) verantwortlich. Die vielen tausend Todesopfer durch Brände in den Weltmarkt Fabriken hat auch der Tengelmann-Konzern (100% Besitzer von KIK mit Sitz in Mülheim a.d.R  mit zu verantworten.\n\nAlso: Kommt nach Wuppertal!\nAm 20.September zum Aktionstag und vorallem zur Vorabend-Demo vor dem Nazihaus in der Elberfelder Südstadt! Keine Ruhe für die Nazis! \nUnd am 21. September den Naziaufmarsch verhindern! \nWeitere Infos unter:\nhttp://wuppertaldichtmachen.blogsport.de/\nhttp://antifacafewuppertal.blogsport.eu/\nhttps://www.facebook.com/wuppertalkeinplatzfuer\nTwitter:\nhttps://twitter.com/Nazisweg\n							Drucken \nArtikel teilen
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