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SUMMARY:Anti-MIPIM (Immobilienmesse)Treffen in Düsseldorf
DESCRIPTION:INTERNATIONALE SOLIDARITÄT  GEGEN STADTPRIVATISIERUNG UND IMMOBILIENKAPITAL\, Einladung zum Treffen in Düsseldorf. Die Themen: Anti-MIPIM 2014 (am 12. März in Cannes und anderswo); Perspektiven für Proteste gegen Großvermieter an der Börse; Internationale Solidarität gegen die Kriminalisierung der Obdachlosen in Ungarn am 13. Februar \nDas im letzten Jahr gebildete „Europäische Aktionsbündnis für das Recht auf Wohnen und die Stadt“ ruft zu einer Reihe von Aktivitäten auf\, die sich mit einigen Auseinandersetzungen in den Städten der Rhein-Ruhr-Region treffen. \nVom  11. bis 14. März 2014 findet in Cannes zum 25. Mal die internationale Immobilienmesse (und „Show“) MIPIM statt. Tausende von VertreterInnen der globalen Immobilien- und Finanzwirtschaft\, ihrer Dienstleister\, Berater und Medien werden sich dort für ein paar Tage gegen Eintrittspreise ab 1.400 Euro ein exklusives Stelldichein geben. \nSie werden mit ihren Erfolgen bei der Durchsetzung von Gentrifizierungsprojekten prahlen\, ihre neuesten Anlagemodelle anpreisen\, neue Märkte in Russland\, Brasilien und der Türkei hypen und den ein oder anderen Deal unter sich oder mit den ebenfalls zahlreich anreisenden Stadtverwaltungen einfädeln. Mit dabei sind auch viele „gute Bekannte“ aus den Wohnungskämpfen und städtischen Auseinandersetzungen an Rhein und Ruhr. \nDazu gehören z.B. der börsennotierte Großvermieter Deutsche Annington\, LEG NRW\, Immeo (über die französischen  Konzernmutter FdR)\, Patrizia\,  Grand City und der Abwickler einiger Pleitefirmen BGP.  Bekannte „Entwickler“ unsrer Innenstädte wie ECE (Malls)\, Bouwfonds fehlen ebenso wenig wie große Wohnungsverwalter (Treureal\, Hermes)\, der Antikraak-Multi Camelot und die gesamte immobilienorientierte Finanzwelt von Deutsche Bank und Goldman Sachs bis zur Stadtsparkasse Düsseldorf. Von den Städten der Region werden Bochum\, Dortmund\, Düsseldorf\, Duisburg\, Köln und Neuss beim großen Stelldichein der Stadtvermarkter dabei sein. \nZum ersten Mal nach 25 Jahren wird ihre Show in Cannes nicht ganz und gar ungestört verlaufen. Die FreundInnen von der französischen Obdachlosenorganisation „Droit au Logement“ (bekannt für ihre strategischen Hausbesetzungen und direkten Aktionen) bereiten zusammen mit Gruppen wie Attac und dem neuen „Europäischen Aktionsbündnis“  einen kleinen Gegengipfel vor\, bei dem über die Machenschaften der Immobilienwirtschaft in den europäischen Städten öffentlichkeitswirksam berichtet werden soll. \nZugleich werden in einigen europäischen Städten (Dublin. Lissabon\, London…) dezentrale Protestaktionen geplant. \nBeim Treffen soll überlegt werden\, wie eine Beteiligung aus unserer Region aussehen könnte. Eine Idee ist die Erarbeitung einer kleinen Zusammenfassung zur Rolle der finanzialisierten Immobilienwirtschaft in der Region\, die bei der Anti-MIPIM vorgestellt werden soll.  Es geht aber auch um plakativere Maßnahmen. \nDie extremsten Auswirkungen des Immobilienkapitalismus sind Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Durch die Privatisierung und Kontrolle des öffentlichen Raums wird den Betroffenen zusätzlich das Leben schwer gemacht. Die Angriffe gegen den öffentlichen Raum richten sich aber auch gegen die Demokratie. Bei der „Gefahrenzone“ in Hamburg waren jüngst besonders extreme Auswüchse erlebbar. Noch extremer geht es allerdings in Ungarn zu\, wo das Parlament im letzten Jahr gegen internationale Proteste ein Gesetz erlassen hat\, dass Obdachlose in bestimmten touristischen Denkmalschutzgebieten unter Strafe stellt. \nDagegen richtet sich ein Aufruf der ungarischen Organisation „Städte für alle“ zu europäischen Soli-Aktionen zwischen dem 13. und 15. Februar - am besten vor ungarischen Botschaften und Konsulaten. \nDas Europäische Aktionsbündnis ruft zur Unterstützung auf. Es wird an diesen Tagen in einigen europäischen Städten Aktionen geben.\n							Drucken \nArtikel teilen
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