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SUMMARY:Antifa-Demo in DuisburgPogrome verhindern!
DESCRIPTION:Seit Wochen finden jeden Montag in Duisburg fiese Versuche statt\, „Pegida” in Dresden zu kopieren. Anders als bei anderen Versu­chen\, in NRW Fuß zu fassen\, verzeichnet der Duisburger Ableger Zulauf - vor allem von organis­erten Nazis aus NRW und Hooli­gans. Mitver­ant­wort­lich dafür ist die Duisburger Polizei\, die den rechten Mob fast jeden Montag ungehin­dert gewähren lässt. Mitver­ant­wort­lich ist aber auch eine wenig entschlos­sene und oft zersplit­terte Gegen­mo­bi­li­sie­rung in der Stadt. Am 7.November soll nun auch mit einer Inter­ven­tion von außen dem rechten Spuk in der Revier­stadt ein Ende bereitet werden. Zur Antifa-Demo rufen verschie­dene\, in der „Autonomen Vollver­samm­lung” organi­sierte Gruppen auf. Wir dokumen­tieren hier den Aufruf (Quelle): \nPogrome verhin­dern\, bevor sie statt­finden \nIn ganz Deutsch­land finden seit Monaten verstärkt rassis­ti­sche Mobili­sie­rungen statt. Es kommt regel­mäßig zu Demons­tra­tionen und zu Angriffen auf Geflüch­tete und deren Unter­künfte. Sowohl Neonazis\, als auch andere Rassist*innen vernetzen sich\, mobili­sieren und greifen an. In verschie­denen Städten kam es schon zu pogrom­ar­tigen Übergriffen. Der gesamte Diskurs über eine angeb­liche „Flücht­lings­krise“ in Deutsch­land ist rassis­tisch geprägt. Hochburg von rassis­ti­scher Mobili­sie­rung in NRW ist wieder mal Duisburg. \nDuisburger Zustände \nIn der Stadt\, in der in den vergan­genen Monaten und Jahren die rassis­ti­sche und antizi­ga­nis­ti­sche Stimmung in einzelnen Stadt­teilen auch immer mal wieder in Gewalt umschlug\, findet seit Anfang des Jahres immer montags eine Pegida Demons­tra­tion statt. Die Aufmär­sche\, die bis zum Sommer eher in der Bedeu­tungs­lo­sig­keit versunken waren\, sind in den letzten Wochen auf bis zu 400 Rassist*innen angewachsen und damit zu einem wöchent­li­chen Sammel­be­cken für Neonazis – von „Die Rechte“ bis zur NPD\, Hogesa-Hools und neue Rechte – aus ganz NRW geworden. Beson­ders Hooli­gans bestimmen das Bild der Demons­tra­tion. \nEin Ende der Mobili­sie­rung scheint nicht in Sicht\, vielmehr steigt die Zahl der Teilnehmer*innen von Woche zu Woche weiter an. Die Nazis werden bei diesem Event nicht\, wie sonst oft üblich\, mit polizei­li­chen Durch­su­chungen oder Absper­rungen konfron­tiert. Sie können sich frei im und um den Haupt­bahnhof bewegen – Übergriffe auf Linke und Migrant*innen mit einge­schlossen. \nSchwei­ne­herbst in Deutsch­land \nNach einem kurzen Sommer voller Hilfs­be­reit­schaft\, bei der man das Gefühl bekommen konnte\, ganz Deutsch­land von Angela Merkel bis hin zur BILD-Zeitung wären „Refugees Welcome“\, zeigt man hierzu­lande nun wieder sein wahres Gesicht. Auf die rassis­ti­sche Stimmung\, die Pegida\, AFD und Co. erzeugen\, reagiert auch die herrschende Politik. Die Bundes­re­gie­rung aus SPD und CDU beschloss zwei Asylge­setz­ver­schär­fungen in diesem Jahr und debat­tiert unermüd­lich über Grenz­kon­trollen\, Transit­zonen und beschleu­nigte Abschie­be­ver­fahren. Durch­ge­setzt werden konnten die Asylge­setz­ver­schär­fungen dank der Unter­stüt­zung der Grünen. \nNeuen Aufwind bekommen die rassis­ti­schen Bewegungen\, wie Pegida\, auch durch die islamis­ti­schen Anschläge von Paris und der von FAZ bis taz herauf­be­schwo­renen kippenden gesell­schaft­li­chen Stimmung. Sie nutzen diese um weiter gegen Geflüch­tete und Muslime zu hetzen. \nZeit zu Handeln \nBisher konnten die Pegida Hetzer*innen fast ungestört durch Duisburg marschieren. Umso wichtiger ist es nach den Terror­an­schlägen von Paris und der rassis­ti­schen Stimmung in ganz Deutsch­land\, dagegen zu halten. Wir wollen für entschlos­sene Solida­rität mit den Geflüch­teten\, die nach Europa kommen auf der Suche nach einem sicheren\, guten Leben\, auf die Straße gehen. Gleich­zeitig ist es notwendig\, allen reaktio­nären Ideolo­gien und deren Vertreter*innen\, wie Pegida aber auch den Islamist*innen\, die für die Terror­an­schläge von Paris und auch für die Flucht tausender Menschen aus Syrien und dem Irak verant­wort­lich sind\, den Kampf anzusagen. \nRunter von der Couch – auf zur Antifa­schis­ti­schen Demons­tra­tion gegen Pegida in Duisburg !\nGegen jeden Rassismus und für Solida­rität mit allen Geflüch­teten ! Gegen alle Angriffe auf das schöne Leben !\n \nInitia­tive von antifa­schis­ti­schen Gruppen aus NRW im November 2015 \nEA-Nummer : 01512/6025614 \nUnterstützer_innen des Aufrufs :\n \n\nAutonomes Zentrum Mülheim\nAutonomes Zentrum Wuppertal\nCrème Critique (Duisburg)\nSchwarzer Tresen Wuppertal\nUndog­ma­ti­sche Linke Bochum\n\n  \n\n							Drucken\nArtikel teilen
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