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SUMMARY:Antifa in der Krise?Kongress in Berlin
DESCRIPTION:Programm und Ankün­di­gung (Quelle : kriseund​ras​sismus​.noblogs​.org) \nEuropäi­scher Rechts­ruck \nDer antise­mi­ti­sche und extrem rechte Front National um Marine Le Pen und die nieder­län­di­schen Rechtspopulist*innen um Geert Wilders rücken zusammen und schmieden ein Bündnis gegen Europa. In Großbri­tan­nien hetzt die UKIP gegen Migrant*innen und fordert den Austritt des Landes aus der Europäi­schen Union. In Polen formiert sich nach dem Vorbild der ungari­schen Jobbik eine neofa­schis­ti­sche Bewegung aus Hooli­gans und extremen Rechten. In Griechen­land firmiert die neofa­schis­ti­sche Partei Goldene Morgen­röte bei Umfragen seit Langem als dritt­stärkste Partei. Und die Schweizer*innen stimmen Anfang Februar mit einer knappen Mehrheit „gegen Massen­ein­wan­de­rung“. Es ist offen­sicht­lich : Natio­na­lismus und Rassismus nehmen seit Ausbruch der Euro-Krise überall auf dem Konti­nent zu. \nUmgrup­pie­rung der extremen Rechten \nAuch in Deutsch­land wird auf dieser Klaviatur gespielt. Die NPD versucht\, aus ihrer desolaten Situa­tion durch die von ihr vielfach gesteu­erten Proteste gegen Flücht­lings­un­ter­künfte heraus­zu­kommen. Mit der Alter­na­tive für Deutsch­land ist ein Partei­pro­jekt entstanden\, in dem sich markt­ra­di­kale Eurogegner*innen bis hin zu extrem rechten Kräften sammeln. Noch hat sich in Deutsch­land bundes­weit keine Partei dauer­haft und erfolg­reich rechts von CDU/CSU etablieren können. Doch immer wieder kommt es zu Vorstößen\, vorhan­dene Ängste vor einem Durch­schlagen der Krise rassis­tisch und natio­na­lis­tisch zu kanali­sieren. Ob Autobahn­maut für Pkw aus dem Ausland oder die Beschwö­rung einer angeb­li­chen Überlas­tung der Kommunen durch den Zuzug aus Bulga­rien und Rumänien – offen wird auf rassis­ti­sche Vorur­teile zurück­ge­griffen\, mit dabei ist immer auch die bayri­sche CSU. \nAntifa vor neuen Heraus­for­de­rungen \nNicht nur in Deutsch­land bringen sich neofa­schis­ti­sche und rechts­po­pu­lis­ti­sche Parteien in Stellungen. Überall in Europa nutzen sie die aktuelle Situa­tion zur Neugrup­pie­rung ihrer Kräfte. Und sie sehen im Lichte der Euro-Krise und ihrer gesell­schaft­li­chen Auswir­kungen gute Chancen\, das Gewicht natio­na­lis­ti­scher und einwan­de­rungs­feind­li­cher Positionen zu stärken.\nDie antifa­schis­ti­sche Bewegung tut sich mit der Analyse dieses europäi­schen Rechts­ruck schwer. Wie sind die Verän­de­rungen im Lager der extremen Rechten zu bewerten ? Welche Rolle spielen die sich verän­dernden gesell­schaft­li­chen Rahmen­be­din­gungen im Zeichen der Krise ? Welche Schwer­punkte sind in der eigenen Arbeit zu setzen ? Wie können geeig­nete Gegen­stra­te­gien aussehen ? In Deutsch­land wurden solche Fragen schon lange nicht mehr überre­gional disku­tiert. Auch der Austausch mit Antifaschist*innen aus anderen europäi­schen Ländern zu diesen Fragen ist nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit. \nDer Kongress in Berlin \nDer Kongress „Antifa in der Krise“ will dazu Gelegen­heit bieten. Zusammen mit Dir und Aktivist*innen aus anderen europäi­schen Ländern wollen wir über die aktuelle Situa­tion der Antifa und den Auswir­kungen der Krise disku­tieren. Auftakt ist ein inter­na­tional besetztes Panel am Freitag­abend zur rassis­ti­schen Mobili­sie­rung in Europa und antifa­schis­ti­schen Perspek­tiven mit Teilnehmer*innen aus Griechen­land\, Ungarn\, Schweden und Frank­reich. Am Samstag­abend wenden wir uns der Situa­tion in Deutsch­land zu. Unter dem Titel „Antifa in der Krise?!“ disku­tieren Vertreter*innen verschie­dener Spektren – von Initia­tiven\, Beratungs­ein­rich­tungen bis zu Gewerk­schaften – über Zustand und Heraus­for­de­rungen der Antifa­be­we­gung in Deutsch­land. Samstag und Sonntag­vor­mittag finden zudem vertie­fende Workshops zu unter­schied­li­chen Themen statt. Aktivist*innen unter anderem aus Ex-Jugosla­wien\, Griechen­land\, Polen\, Spanien und Skandi­na­vien berichten über die extreme Rechte in ihren Ländern. Workshops widmen sich auch unter­schied­li­chen Aspekten der Antifa in Deutsch­land. Themen sind unter anderem „NSU und Antifa“\, „Alter­na­tive für Deutsch­land?“\, „Stadt\, Land\, Antifa – zwischen Landflucht und Überle­bens­kampf“\, „Antifa­schis­ti­sche Geschichts­po­litik“ oder „Proteste gegen Flücht­lings­un­ter­künfte“\, aber auch „Jugend­ar­beit“\, „Antifa zwischen Festan­stel­lung und Aktivismus“\, “Refugee­selbst­or­ga­ni­sie­rung und Antifa” und „Geschichte und Erfolge der Antifa“ oder „Antifa und Feminismus“. \nProgramm\nFreitag\, den 11. April\n \n19:30 – 21:30 | Eröff­nungs­po­dium \nAktuelle rassis­ti­sche Mobili­sie­rung in Europa/ extreme Rechte und die Europa­wahl \nab 21:30 | Abend­li­ches Beisam­men­sein in dem TU Café \n  \nSamstag\, den 12. April \n10:00 – 11:30 | Workshop­p­hase 1 \n\nDer Schatten Francos : extreme Rechte in Spanien\nKeine Alter­na­tive für Deutsch­land : Die AfD\, ihr Poten­tial und was wir dagegen tun sollten !\nNSU und Antifa. – Wie Weiter ?\n“Es kommt eine neue Genera­tion…” Neufor­mie­rung der extremen Rechten in Polen als Bewegung”\nAntifra ? Refugee-Selbst­or­ga­ni­sie­rung und Antifa\n\n12:00 – 13:30 | Workshop­p­hase 2 \n\nStadt\, Land\, Antifa : Antifa zwischen Landflucht und Abwehr­kampf\nExtreme Rechte in Ex-Jugosla­wien\nDer aufhalt­same Aufstieg der Goldenen Morgen­röte\nAntifra ? Refugee-Selbst­or­ga­ni­sie­rung und Antifa\n\n13:30 – 14:30 | Mittag­essen und Kaffe-Break \n14:30 – 16:00 | World­café \nInitia­tiven und Bündnisse stellen sich vor \n16:15 – 17:45 | Workshop­p­hase 3 \n\n„Antifa­schis­ti­sche Geschichts­po­litik und die Zukunft der Erinne­rungs­kultur“\n“Proteste gegen Flücht­lings­heime” Nur Mob\, keine Elite ? Rassis­ti­sche Mobili­sie­rung gegen Flücht­lings­heime und antifa­schis­ti­sche Praxis\nDer verschwie­gene Rechts­ruck – Rechts­po­pu­lismus in Dänemar­knur\nExtreme Rechte in Ungarn\n\n19:00 – 20:00 | Abschluss­po­dium \n„Antifa in der Krise?“: Strate­gien der Antifa­be­we­gung\, Heraus­for­de­rungen\, Stärke der rechten Bewegung\, Zuneh­mende Bedeu­tung NGOs\, Politi­sche Ansätze\, Erfah­rungen der letzten 10 Jahre\, Perspek­tiven \nab : 21:00 | Party \n  \nSonntag\, den 13. April \n09:30 – 10:30 | Frühstück \n10:30 – 12:00 | Workshop­p­hase 1 \n\nGeschichte und Erfolge der Antifa-Bewegung\nWenn coole Kids nicht mehr zur Antifa gehen.. -> Überset­zung ? Jugend­an­tifa – Ein Auslauf­mo­dell ?\nAntifa zwischen Festan­stel­lung und Aktivismus. „Der lange Sommer­schlaf“\n\n12:30 – 14:00 | Workshop­p­hase 2 \n\nNazifrei revisited – Erfah­rungen\, Probleme und Perspek­tiven von Blocka­de­bünd­nissen\nAntifa ist zu wichtig um es bei Kritik zu belassen ! – Perspek­tiven antise­xis­ti­scher Antif­a­po­litik\nRacial Profiling\n\n\n							Drucken\nArtikel teilen
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