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SUMMARY:„De tocht van de 3.000“ aus Roermond
DESCRIPTION:Kleine Delega­tion aus Wuppertal fährt am 30.12.2017 zur Gedenk­wan­de­rung nach Roermond. Infor­ma­tionen zum genauen Treff­punkt bitte über Facebook abspre­chen. \nEs ist nur wenig bekannt\, dass die Wehrmacht Ende 1944 Zehntau­sende von Nieder­län­dern kidnappte und vorzugs­weise über das Durch­gangs­lager am Giebel nach Deutsch­land zur Zwangs­ar­beit verschleppte.\n\nIn Roermond hatten Fallschirm­jäger vor Weihnachten zunächst erfolglos die männliche Bevöl­ke­rung mit Plakaten aufge­rufen\, sich für die Zwangs­ar­beit regis­trieren zu lassen. Viele versteckten sich daraufhin bei Verwandten oder tauchten unter. Als ein Versteck von 13 „Onder­dui­kers“ an die Deutschen verraten wurde\, statu­ierte die Wehrmacht ein Exempel zu Weihnachten. Ein Stand­ge­richt verur­teilte die Männer zum Tode und ließ sie an den folgenden Tagen exeku­tieren. Gleich­zeitig wurden unter der Andro­hung der Todes­strafe alle Roermonder zwischen 16 und 60 Jahren aufge­rufen\, sich am 30.12.1944 vor der Ortskom­man­dantur zu sammeln. Als „Marsch der 3.000“ („De tocht van de 3.000“) ist die Nacht zum 31.12.1944 in die Erinne­rung der Roermonder Bevöl­ke­rung einge­gangen. Etwa 3.000 Jungen und Männer wurden gezwungen\, in dieser Nacht unter Bewachung nach Dülken zu marschieren. Als künftige Zwangs­ar­beiter mussten sie in der unüber­dachten Radrenn­bahn bei Boden­frost und Schnee ausharren\, bis sie am nächsten Tag mit dem Zug ins Lager am Giebel nach Wuppertal gebracht wurden. Dann gerieten sie in den Vohwin­keler Bomben­an­griff. Sie wurden direkt am folgenden Tag zu Aufräum­ar­beiten am Rangier­bahnhof einge­setzt und sie erlebten sogleich die Erschie­ßung eines polni­schen Zwangs­ar­bei­ters\, der sich Nahrung aus einem Trümmer­grund­stück „angeeignet“ hatte. Nach nur wenigen Tagen am Giebel wurden die Roermonder schließ­lich in andere Städte zur Zwangs­ar­beit verteilt. Die meisten hatten nur ein Ziel : So schnell wie möglich stiften zu gehen und einen oft gefähr­li­chen Weg zurück in die nahe Heimat zu finden. (Schupetta : Memoo)\n\n							Drucken\nArtikel teilen
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