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SUMMARY:Demo in DdorfRom heißt Mensch!
DESCRIPTION:Das neue "Asylbeschleunigungsgesetz" ist im Kern ein Anti-Roma-Gesetz\, das sich vornehmlich gegen nach Deutschland kommende Angehörige der Roma-Minderheiten in den Staaten Ex-Jugosloawiens richtet. Als Geflüchtete aus so genannten "sicheren Herkunftsstaaten" "ohne Bleibeperspektive" sollen Refugees und Migrant*innen aus den Balkanstaaten in Zukunft ihre Sonderlager bis zu ihrer Abschiebung nicht mehr verlssen dürfen. In ihren Lagern werden existenzielle Rechte außer Kraft gesetzt - u.a. gilt für ihre Kinder dort keine Schulpflicht und die medizinische Versorgung wird auf das allernötigste beschränkt. \nAngesichts der Geschichte\, in der Sinti und Roma in Deutschland schon einmal systematisch erfasst\, deportiert\, interniert und schließlich vernichtet wurden\, ist das neue Gesetz ein besonderer Skandal. Leider haben Roma kaum eine Lobby – selbst in der antirassistischen und flüchtlingssolidarischen Bewegung besteht bei diesem Thema oft eine Leerstelle. Hinzu kommt\, dass der Grad der Selbstorganisierung der betroffenen Gruppe oft nur sehr gering ist. \nAngesichts der neuerlichen Verschärfung der Asylgesetzgebung soll sich das nun ändern. Am 9.November – dem Jahrestag des anti-jüdischen Pogroms 1938 – soll mit einer zentralen Demonstration in Düsseldorf ein Anfang des Widerstands gegen eine fortgesetzte Verfolgung und Diskriminierung der Roma gemacht werden. Wir dokumentieren hier den bei Facebook veröffentlichten Aufruf zur Demo: \nKein Konzentrieren \, Kein Deportieren! Roma für das Recht auf Leben!\nIst die Vergangenheit je vergangen? \nZusammen mit dem Verein: Zukunft der Roma e.V in veranstalten wir eine große Demonstration in Düsseldorf mit Umzug zum Landtag. \nAlle Roma und alle anderen Geflüchteten oder Menschen die den Kampf um Zukunft unterstützen wollen! Die Route führt uns zum Trauerort für die namenlosen oder grablosen Opfer von Flucht weltweit. Dort gibt es eine Zwischenkundgebung mit Redebeiträgen.\nAls symbolischen Akt legen wir dort die braunen Wimpel ab\, mit denen Roma in der NS Zeit gekennzeichnet wurden. Ein Akt der Trauer um die Toten\, aber auch ein Akt der Befreiung von der Unterdrückung der Stigmatisierung. \nRom heißt Mensch. Wir sind keine "Wirtschaftsflüchtlinge"!\n Wir sind alle Menschen - wir sind alle Roma! \nWir ziehen weiter zum Landtag und übergeben dort unsere Briefe an die Ministerpräsidentin und an die Verantwortlichen im Landtag. Wir fordern ein Recht auf eine Bleibe und einen Winter ohne Elend und Not - Wir fordern das Bleiberecht für alle Roma - für alle Menschen.\nZum Abschluss gibt es Musik und Redebeiträge und eine Lichterkette! \nWir zeigen Widerstand an diesem Tag gemeinsam in Düsseldorf in Gedenken an die Schrecken des Porajmos (das Verschlingen) den Genozid an Roma im "dritten Reich" und protestieren gerade deshalb mit aller Kraft und ohne Angst gegen die Fortsetzung der Vergangenheit und das Ende der Zukunft für die kulturelle Gemeinschaft der Roma! \nErinnern verpflichtet zum Handeln! Erinnern verpflichtet zum Widerstand! \nDie Traumatisierung ist noch lange nicht überwunden! Roma werden stigmatisiert\, als "Wirtschaftsflüchtlinge" zu Sozialschmarotzern degradiert und wieder in Lager gebracht und wieder deportiert. In Orte die keine Heimat sind. Auf Roma wartet in den Balkanländern tödlicher Hass\, Rassismus und Elend. \nAlle Roma sind dazu aufgerufen sich zu wehren\, mutig Gesicht zu zeigen\, auf zu stehen für ihre und die Rechte aller Geflüchteten: Das Recht auf Leben! \nAlle sind aufgerufen diesen Protest zu unterstützen! Es geht um die Würde jedes einzelnen von uns! Deine Würde ist die Würde des anderen\, die du respektierst\, die du achtest \, die du schützt! \nWenn ihr geflüchtete Roma in Flüchtlingsunterkünften kennt und informiert und Fahrgemeinschaften bildet wär das toll. \n Bringt Transparente und Schilder mit! Kommt zahlreich - bringt alle mit!\n							Drucken \nArtikel teilen
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