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SUMMARY:Die aktuelle Lage in Nicaragua
DESCRIPTION:Aktuelle Lage und Perspektiven für Demokratie und soziale Entwicklung in Nicaragua mit Maria Teresa Castilblanco vom Red de Mujeres aus Matagalpa. \nIn Nicaragua löste eine geplante Rentenkürzung im April landesweite Proteste mit über 30 Toten aus. Proteste von Rentner*innen und Student*innen wurden gewaltsam durch regierungsnahe Banden und Polizeieinheiten aufgelöst\, Feuerwehr und Krankenhäuser an der Versorgung der Verletzten gehindert. Parteibüros brannten\, Barrikaden wurden gebaut. Zeitzeugen fühlen sich an den Aufstand gegen den Diktator 1979 erinnert. Die Bewegung der Bäuer*innen kämpft bereits seit langem gegen Kanalbau und massive Siedlerinvasionen; sie ist jetzt auch Teil der landesweiten Protestbewegung geworden. Mittlerweile wird der Rücktritt der Regierung\, eine unabhängige Wahrheitskomission zur Aufklärung der Morde und Entführungen und die Absetzung der Polizeiführung gefordert. Die Regierung mußte die Reform zurücknehmen und erklärt sich gesprächsbereit. Ein nationaler Dialog soll unter dem Schutz der Kirche und unter Beteiligung aller Volkssektoren\, auch der solidarisierenden Bäuer*nnen stattfinden. \nWelche Perspektive gibt es für die Zukunft des nicaraguanischen Projektes? Welche Forderungen stellen die sozialen Bewegungen? In welchem Zusammenhang stehen die Proteste zu den historischen Errungenschaften der Revolution? \nMaria Teresa Castilblanco beschreibt sich als Aktivistin gegen Landraub und Vertreibung und verfügt über breite Erfahrungen in der Aushandelung von Forderungen und Durchführung von Kampagnen auf kommunaler Ebene. Sie ist Mitglied der feministischen Bewegung Nicaraguas und hat ihre Masterarbeit über Genderperspektiven und Entwicklung verfasst. \nHintergrundinformationen über die aktuelle Lage und offener Brief des Informationsbüros Nicaragua \nVeranstaltung des Informationsbüros Nicaragua und des Städtepartnerschaftsvereins Wuppertal-Matagalpa.\n							Drucken \nArtikel teilen
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