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SUMMARY:Ernst Toller: Pastor HallSzenische Lesung
DESCRIPTION:Als Beitrag zum 80. Jahrestag der 1. Synode der Beken­nenden Kirche und der bei der Gelegen­heit verab­schie­deten “Barmer Erklä­rung” im Mai 1934 in der Gemarker Kirche in Barmen veran­staltet die „Projekt­gruppe Ernst Toller” an zwei aufein­an­der­fol­genden Tagen eine szeni­sche Lesung von Ernst Tollers Drama „Pastor Hall” in der Unter­barmer Haupt­kirche. \nWir dokumen­tieren Auszüge aus dem Programm­heft (Download): \n\n\n\nDie Barmer Theolo­gi­sche Erklä­rung von 1934 hat bis heute ihre weltweite Bedeu­tung nicht einge­büßt. Sie wurde\, ledig­lich etwas mehr als ein Jahr nach der Macht­über­tra­gung an Hitler durch den Reichs­prä­si­denten Hinden­burg\, zu einem bedeu­tenden Dokument des Wider­standes gegen das NS-Regime\, dessen Wirkung bis in unsere Tage reicht. \n\n\n\nDas Drama ist eng angelehnt an das Schicksal des am 14. Januar 1892 in Lippstadt geborenen Pastor Martin Niemöller. Er und seine Familie lebten und wirkten seit 1900 in Wuppertal. Niemöller hatte maßgeb­li­chen Anteil am Zustan­de­kommen der 1. Synode in Barmen-Gemarke und an der Formu­lie­rung der Barmer-Theolo­gi­schen-Erklä­rung. \n\n\n\nErnst Toller wird am 1. Dezember 1893 in Samot­schin geboren. Er wird zu einem der meist­ge­spielten Autoren der Zeit zwischen 1918 und 1933. 1933 emigriert er über die Schweiz\, Frank­reich und England in die USA. Unver­gessen ist sein rastloses Wirken im Exil. Es gibt unend­lich viele bewegende Dokumente aus dieser Zeit\, die das dokumen­tieren. \nAm 22. Mai 1939 nimmt er sich in New York das bewegte und so endlos wertvolle Leben. Mit Hilfe seiner Sekre­tärin hatte Toller fu?r eine Reise nach Europa die Koffer bereits gepackt. Als sie aus einer kurzen Mittags­pause zurück­kehrte\, hatte er sich erhängt. Sein letztes Werk vor der Selbst­tö­tung wurde das Drama „Pastor Hall“. Er stellt dem Stück voran : „Gewidmet dem Tag\, an dem dieses Drama in Deutsch­land gespielt werden darf.“ \n\n\n\nToller verbindet in dem Drama in den drei Haupt­fi­guren – Pastor Hall\, Ex-General Grotjahn und den Arbeiter Peter Hofer - die Kirche\, das Militär und die Arbei­ter­be­we­gung im gemein­samen Kampf gegen den Faschismus. Sie sind in ihrer Ableh­nung des Faschismus vereint. Toller beabsich­tigt mit dem Stück die notwen­dige\, breite Basis des Wider­standes gegen den Faschismus zu zeigen und zu beför­dern. Notwendig ist in Tollers Augen eine Volks­front\, um den Faschismus zu überwinden. Dazu müssen die ideolo­gi­schen Graben­kämpfe überwunden werden. \n\n\n\n\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n							Drucken\nArtikel teilen
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