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SUMMARY:Für eine Gesellschaft ohne KnästeSoli-Demo in Köln
DESCRIPTION:Silvester Demo an der JVA Köln-Ossen­dorf (Quelle : links​unten​.indymedia​.org) \nAuch dieses Jahr wird es wieder eine Demo “für eine Gesell­schaft ohne Knäste” an der JVA Köln-Ossen­dorf geben. Kommt zahlreich und begleitet die Gefan­genen mit viel Lärm ins neue Jahr. Unser Bündnis macht dabei keinen Unter­schied zwischen “politi­schen” und anderen Gefan­genen. Denn es ist dieser Staat\, der mit seinem Anspruch zu bestrafen und zu diszi­pli­nieren\, mit Gewalt gegen uns alle vorgeht. Selbst wer nicht im Knast sitzt\, wird mit dem Schreck­ge­spenst Knast auf Linie gehalten\, sich ja system­kon­form zu verhalten. \nEs ist politisch\, wenn Menschen nicht genug zum Leben haben und deshalb sogenannte Eigen­tums­de­likte begehen müssen. Es ist politisch\, wenn Menschen aufgrund ihrer Drogen­sucht und verfehlter Drogen­po­litik sogenannte Beschaf­fungs­kri­mi­na­lität begehen müssen. Was krimi­nell ist und was nicht\, ist an sich eine politi­sche Entschei­dung. Diese Entschei­dungen werden in diesem Staat durch eine herrschende Klasse\, die die Inter­essen des Kapitals vertritt\, bestimmt. Knast ist ein Herrschafts­in­stru­ment\, um die bestehenden Verhält­nisse zu beschützen. \nKnast macht keine bessere Gesell­schaft und schützt auch selten den einzelnen Menschen in seinem Alltag. Selbst das Gegen­ar­gu­ment\, ob alle Gewalttäter_innen frei rumlaufen sollten\, ist ein schwa­ches\, wenn wir uns einge­stehen\, dass unsere Gesell­schaft durch­zogen ist von Gewalt­ver­hält­nissen. Wo sind denn da die Grenzen ? Sie sind rein willkür­lich gezogen ! Wir müssen unsere gesamte Gesell­schaft\, die Verhält­nisse\, in denen wir alle leben\, ändern. Es hilft nicht\, einzelne heraus­zu­greifen und zu bestrafen. Das bedeutet nur Recht­fer­ti­gung für alle anderen\, mit ihren alltäg­li­chen Gewalt­ver­hält­nissen weiter­zu­ma­chen bzw. sie weiter erleiden zu müssen. \nUnsere Demo gegen Knäste ist ein Hinter­fragen von Sinn und Zweck von Strafe\, Freiheits­entzug und Repres­sion. Sie richtet sich nicht nur gegen herkömm­liche Gefäng­nisse. Sie richtet sich gegen die freiheits­ent­zie­hende Gewalt des Staates und seiner Helfer_innen in allen Berei­chen\, wo sie vorkommt : Im Polizei­ge­wahrsam\, in der Psych­ia­trie\, in Heimen\, in der Behin­derten- und Alten­pflege\, … . \nWir wollen nicht eher ruhen\, bevor wir nicht eine Gesell­schaft ohne Knäste geschaffen haben. \nDeshalb treffen wir uns auch an Silvester 2013 wieder in Köln Ossen­dorf. \n\n							Drucken\nArtikel teilen
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