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SUMMARY:Kundgebung zum Antikriegstag
DESCRIPTION:Verschie­dene Gruppen rufen für Montag\, 1.September zu einer Kundge­bung mit Demons­tra­tion zum Antikriegstag in Wuppertal auf. Wir dokumen­tieren den Aufruf der Karawane für die Rechte der Flücht­linge und Migran­tInnen. \nDer 1. September 1939 markiert den Beginn des zweiten großen inner-imperia­lis­ti­schen Krieges : An diesem Tag griffen die deutschen Truppen Polen an. Nach dem ersten geschei­terten Versuch im 20. Jahrhun­dert strebte Deutsch­land zum zweiten Mal nach der Weltmacht. \nHeute\, 100 Jahre nach dem Ausbruch des ersten großen inner-imperia­lis­ti­schen Krieges verkaufen die politi­schen Sprecher der Herrschenden und die Medien uns den ersten Weltkrieg als einen Zufall und vertu­schen die Ursachen. Unter der Flagge der Menschen­rechte versteckt\, zieht die deutsche Regie­rung immer in weitere Kriege : Afgha­ni­stan\, Kosovo\, Libanon\, Mali\, Somalia\, Sudan\, Türkei\, Uganda. Die Europäi­sche Union schmückt sich seit 2012 mit dem Friedens­no­bel­preis. Doch gleich­zeitig rangiert sie hinter den USA an zweiter Stelle der Waffen­ex­por­teure dieser Erde. Die USA und die dominanten Staaten der EU\, Deutsch­land\, Frank­reich\, Italien und Großbri­tan­nien sind seit Jahrhun­derten für die größten Kriege und Massaker auf allen Konti­nenten verant­wort­lich. \nIn der Koloni­al­zeit mordeten sie offen die indigene Bevöl­ke­rung und folterten die Freiheits­kämpfer in ihren Kerkern. Heute bombar­dieren sie von Flugzeugen aus oder schicken Drohnen. Das korrupte System der Unter­wer­fung zur Siche­rung der Rohstoffe\, Handels­wege und Ausbeu­tung der Arbeits­kraft\, hat vor allem im letzten Jahrhun­dert bestimmte Volks­gruppen oder religiöse Gemein­schaften für seine Zwecke an die Macht gebracht. Dadurch hat es zwischen den Ethnien und Religionen Hass geschürt. Heute mehr denn je werden diese ausge­nutzt\, damit sich das große Rad des Krieges weiter­dreht und der Profit dorthin fließt\, wo er schon seit Jahrhun­derten hinfließt\, nach Europa und Nordame­rika. \nDieser Profit und die Kontrolle über Rohstoffe oder Handels­wege ist der Grund für die heutigen Kriege\, nicht die Religionen\, die Ethnien oder Kulturen. Das Wettrennen um den Profit bedeutet Konkur­renz um Macht\, Boden­schätze\, Gebiete und Märkte. Diese Konkur­renz wird auf allen Ebenen zwischen den dominanten imperia­lis­ti­schen Staaten ausge­tragen\, wie heute in Ukraine\, Irak\, Sudan und Syrien. Doch diese Konkur­renz im Imperia­lismus hat auch viele Verlierer : die Millionen Menschen\, die verhun­gern müssen\, die bei den Kriegen ermordet werden oder die ihre Länder verlassen müssen. Die Geflo­henen werden in den Nachbar­staaten gejagt und verfolgt. Ein kleiner Teil von ihnen will nach Europa\, auf dem Weg hierhin werden sie von der Grenz­po­lizei und FRONTEX gejagt\, im Mittel­meer ertränkt oder an den Grenzen erschossen. Errei­chen sie Europa\, werden sie hier in Lagern isoliert\, tagtäg­lich verfolgt\, ernied­rigt und letzten Endes abgeschoben. \nAm 1. September 2014\, dem Antikriegstag/Weltfriedenstag\, wollen wir dem System der Konkur­renz hier in Wuppertal ein deutli­ches Zeichen der Solida­rität für die Unter­drückten entge­gen­setzen. Wir wollen das hässliche Gesicht des Imperia­lismus im 21. Jahrhun­dert konkret anhand unserer Erfah­rungen aus Afrika\, Asien und Europa offen­legen. Wir wollen zukünftig hier in unserer Stadt gemeinsam auftreten gegen die barba­ri­scheren Kriege von heute und morgen. Die Kriege von gestern und heute wurden und sind auch mit massivem Wider­stand konfron­tiert. Wir wollen an diesen erinnern. Wir wollen uns auch mit all denen solida­ri­sieren\, die sich heute weltweit mutig und mit ihrem Leben gegen die ihnen aufge­zwun­genen Kriege in Gaza\, Irak\, Kongo\, Rojava\, Sudan\, Syrien oder der Ukraine einsetzen. \nSchluss mit der Milita­ri­sie­rung und Kriegs­hetze !\nSchluss mit der imperia­lis­ti­schen Profit­gier !\nSolida­rität mit allen fortschritt­li­chen Wider­stands­be­we­gungen ! \nInter­na­tio­nale Solida­ri­täts­platt­form Wuppertal \n\n							Drucken\nArtikel teilen
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LOCATION:von der Heydt-Platz\, Wuppertal
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