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SUMMARY:Lesung: Widerstand imHambacher Forst
DESCRIPTION:Im Rahmen der Mittwochs­kneipe im AZ Wuppertal findet an diesem Mittwoch eine Lesung statt. „Mit Baumhäu­sern gegen Bagger - Geschichten vom Wider­stand im Rheini­schen Braun­koh­le­re­vier”. \nWir dokumen­tieren die Ankün­di­gung bei Facebook : \nDer Hamba­cher Forst ist Europas letzter „Urwald“; er ist 12.000 Jahre alt- und bald verschwunden\, denn seit Jahren rodet und baggert der Energie­kon­zern RWE\, Europas größter Luftver­schmutzer\, die grüne Landschaft zur Wüste. Die Folgen für die Natur sind verhee­rend\, nicht nur direkt vor Ort\, sondern auch in Form der weiteren Aufhei­zung der globalen Tempe­ratur durch die Braun­koh­le­ver­bren­nung. Die weltweiten Folgen sind Klima­wandel\, Klima­kriege\, Massen­flucht\, die lokalen : Zwangs­um­sied­lung\, Bergschäden\, Feinstaub­be­las­tung\, Vernich­tung jahrtau­sen­de­alter Siedlungs­ge­mein­schaften und Kultur­räume. Früher wären für das gigan­ti­sche Vernich­tungs­werk der RWE Armeen und Kriege nötig gewesen\, heute genügt eine handvoll monströser Bagger (im Schnitt 80-90 Meter hoch und 200 Meter lang)\, die von ein paar Kranfüh­rern bedient werden\, dazu politi­scher und sozialer Druck und finan­zi­elle Bestechung. \nIm politisch und ethisch taubstummen Merkel­land geschieht nicht viel\, um dieses verrückte Treiben zu beenden- aber etwas passiert doch ! Seit 2012 besetzen Umwelt­ak­ti­visten mit Baumhäu­sern und (Dauer-)Camps den bedrohten Wald\, sie blockieren Bagger\, leisten Aufklä­rungs­ar­beit\, vernetzen sich mit inter­na­tio­nalen Gruppen und Aktivisten und probieren wie nebenbei in ihren „Monkey­Towns“\, „Neulän­dern“ und „Skills­ha­ring Camps“ alter­na­tive Lebens-\, Lern- und Verge­mein­schaf­tungs­formen aus- für ein Leben jenseits von Umwelt­zer­stö­rung\, Ausbeu­tung und Kondi­tio­nie­rung. \nRepres­sionen\, Durch­su­chungen\, DNA-Abnahmen\, Inhaf­tie­rungen und Räumungen durch die Polizei und die privaten Sicher­heits­dienste der RWE lassen die Aktivisten nicht den Mut verlieren\, sondern sind ihnen Beweis dafür\, daß es nicht „egal“ oder „umsonst“ ist\, sich gegen die „Großen“ aufzu­lehnen\, denn jedesmal\, wenn sie reagieren und sich erklären müssen\, verlieren sie Zeit (beim Baggern) und Ansehen (in der Bevöl­ke­rung und bei Aktio­nären)\, werden sie auf recht­lich dünnes Eis gelockt und machen sich immer stärker angreifbar.\nIm vorlie­genden Buch erzählen die Umwelt­ak­ti­visten ihre Geschichten vom Wider­stand\, infor­mieren über die Ökologie des Waldes\, legen Medien- und Polit­filz offen\, machen sich Gedanken zur Frage\, wie Menschen in Frieden mitein­ander und mit der Natur leben können. Verträumt\, wütend\, kampf­lustig\, übermütig\, optimis­tisch\, nachdenk­lich - jeder Wider­ständler ist anders und vermut­lich ist es gerade die bunte Vielfalt von Menschen und Aktions­formen\, die den Wider­stand im Hamba­cher Forst von Jahr zu Jahr weiter­leben\, wachsen und sich entwi­ckeln läßt. \nJust im Monat der Heraus­gabe dieses Buches stürmten 800 Aktivisten den Garzweiler Bagger­krater— alle wurden von der Polizei abgeführt und von der RWE wegen Hausfrie­dens­bruchs angezeigt. Der Energie­riese reagiert überzogen und panisch\, die Aktivisten werden weiter­kämpfen ! \n\n							Drucken\nArtikel teilen
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