BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung - ECPv4.6.14.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung
X-ORIGINAL-URL:https://soli-komitee-wuppertal.mobi
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20140221
DTEND;VALUE=DATE:20140224
DTSTAMP:20260731T052543
CREATED:20140124T221225Z
LAST-MODIFIED:20140124T221327Z
UID:3903-1392940800-1393199999@soli-komitee-wuppertal.mobi
SUMMARY:noborder lasts forever 3Konferenz in Frankfurt/M
DESCRIPTION:No Border Lasts Forever Konfe­renz III - Rückblicke und Perspek­tiven antiras­sis­ti­scher Bewegungen\n \n(Quelle : confe​rence​.w2eu​.net) \nVor zwei Jahren fand die letzte No Border Lasts Forever Konfe­renz in Frank­furt statt. Zwei Jahre andau­ernder Kämpfe und Verän­de­rungen in antiras­sis­ti­schen und selbst­or­ga­ni­sierten Bewegungen der Migrant_innen. Beson­ders hervor­zu­heben : der Aufstand der Flücht­linge\, der sich bundes­weit und trans­na­tional (auch außer­halb Europas) in vielfäl­tigen und starken Kämpfen und Initia­tiven ausdrückt. \nFlücht­linge marschierten von Würzburg nach Berlin. Dort ist der Orani­en­platz seit mehr als einem Jahr besetzt und setzt damit die Lebens­rea­lität von Flücht­lingen in Deutsch­land wieder auf die politi­sche Tages­ord­nung. „Lampe­dusa in Hamburg“ überbrückte nicht nur die Distanz zwischen der Mittel­meer­insel und der norddeut­schen Hafen­stadt\, sondern schuf zugleich in der Hanse­stadt ein starkes Netzwerk mit der klaren Forde­rung für ein Bleibe­recht. In Baden-Württem­berg nahm sich eine Gruppe afgha­ni­scher Flücht­linge aus Ungarn ihr Recht auf Bewegungs­frei­heit und stellt das Dublin II-Regime in Frage. Das Tribunal in Berlin prangerte syste­ma­tisch die unmensch­liche deutsche Flücht­lings­po­litik an. In Bayern mobili­sierte eine Kampagne mit Hunger­streiks\, Märschen und Beset­zungen viele Flücht­linge und greift damit Regelungen wie Residenz­pflicht und das Asylbe­wer­ber­leis­tungs­ge­setz an\, unter­legt wird dies von einer klaren Forde­rung fürs Bleibe­recht. Bundes­weit finden in Lagern selbst­or­ga­ni­sierte Proteste und Touren statt\, um die Isola­tion zu durch­bre­chen. Der Wider­stand gegen Abschie­bungen geht weiter und inten­si­viert sich. Die neue Sicht­bar­keit von Flücht­lings­kämpfen ist nicht auf Deutsch­land beschränkt\, Protest­camps entstehen inmitten   großer europäi­scher Städte wie Amsterdam und Wien. Es finden Revolten und Hunger­streiks in vielen Gefäng­nissen entlang der Grenzen Europas statt\, “no fingerprint”-Demonstrationen in Lampe­dusa\, sit-in-Proteste in Tunis und wieder­holte Massen-Stürmungen der Zäune von Ceuta and Melilla. Aktuell erleben wir eine trans­na­tio­nale Verste­ti­gung und Verfes­ti­gung der Kämpfe um Bewegungs­frei­heit. \nGleich­zeitig sind wir mit der andau­ernden Grausam­keit des europäi­schen Grenz­re­gimes konfron­tiert\, das unver­än­dert Tod und Leid schafft. Trotz öffent­li­cher Aufmerk­sam­keit für die Tragödie von Lampe­dusa im Oktober 2013 wird Frontex ausge­baut und gestärkt und EuroSUR (European Surveil­lance System) einge­führt. Überall in Europa nehmen rassis­ti­sche und populis­ti­sche Mobili­sie­rungen zu und bedrohen damit wichtige Errun­gen­schaften und Fortschritte der letzten Jahrzehnte. \nAufgrund dieser Entwick­lungen bedarf es eines politi­schen Raumes der Kommu­ni­ka­tion\, Diskus­sion und Solida­rität\, um unter Anerken­nung ihrer Vielfalt und Diver­sität die antiras­sis­ti­schen Kämpfe voran­zu­bringen sowie die Möglich­keit kollek­tiver Antworten zu beför­dern. Genau diesen Ort produk­tiver Diskus­sion soll die Konfe­renz bereit­stellen\, um über Visionen\, Erfolge\, Strate­gien\, Heraus­for­de­rungen und Fehler in solida­ri­schem Mitein­ander sprechen können. \nDie Konfe­renz wird von antiras­sis­ti­schen\, selbst­or­ga­ni­sierten Flücht­lings- und Migrant_innengruppen sowie trans­na­tio­nalen Netzwerken organi­siert. \nErstunterzeichner_innen und Vorbe­rei­tungs­gruppen : \nAktivist_innen von Asylum­strike Berlin\, Lampe­dusa in Hamburg\, The Voice Refugee Forum\, Karawane München\, Welcome to Europe\, Afrique Europe Interact\, kein Mensch ist illegal Hanau and Darmstadt\, Teachers on the Road Mainz\, Noborder Frank­furt\, Aktions­bündnis gegen Abschie­bungen Rhein-Main\, NoLager Bremen\, Jugend­liche Ohne Grenzen (JOG)\,Women in Exile and friends\, Halk Evi Darmstadt\, Refugee movement Sachsen-Anhalt\, Aktion Bleibe­recht Freiburg\, Refugee Council Hamburg\, No Lager Halle\, Infomo­bile Greece \nProgramm\n\nDieses Konfe­renz­pro­gramm ist noch vorläufig und kann sich noch ändern \nFreitag\, 21. Februar \n\n17 Uhr Workshop für Neuein­stei­ge­rInnen : Überblick über die verschie­denen antiras­sis­ti­schen Netzwerke und trans­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit\n19.30 Uhr Bilder­reise – Eine Chrono­logie der Kämpfe 2012 – 2014.\n20 Uhr Eröff­nungver­an­stal­tung :  Zwischen Vielfalt und Einig­keit : Einblicke in aktuelle Kämpfe von refugees und migrants\n\nSamstag\, 22. Februar \n\n11 bis 13 Uhr Workshop-Phase I\n\n„How is Your Libera­tion Bound Up With Mine?“ – Antiras­sismus aus unter­schied­li­chen Ausgangs­po­si­tionen\nLokale Kämpfe von Flücht­lingen\, Papier­losen und Aktivis­tInnen an den Rändern und im Zentrum Europas. Migra­ti­ons­route Griechen­land Teil 1.\nStop Depor­ta­tion – Zwischen Flugha­fen­ak­tion und konti­nu­ier­li­cher Unter­stüt­zungs­ar­beit.\nKriti­sche Reflek­tion von politisch motivierter Unter­stüt­zungs­ar­beit im Lager.\nZwischen Wüste und Meer : Kämpfe um Bewegungs­frei­heit im Transit. Afrique-Europe Teil 1.\nErinnern und einmi­schen. Die Mordserie des NSU und die Kämpfe der Hinter­blie­benen.\nFür ein humani­täres Bleibe­recht. Die beson­dere Situa­tion Asylsu­chender aus Ex-Jugosla­wien.\n\n\n15 bis 17 Uhr Workshop-Phase II\n\nVom Anti-Lager­kampf zur Mieten­po­litik.\nAnother crack in the wall. Forde­rungen und Strate­gien wider das Europäi­sche Grenz­re­gime nach der Welle migran­ti­scher Kämpfe und der Tragödie von Lampe­dusa.\nGegen Dublin III und inner­eu­ro­päi­sches Abschie­be­re­gime.\nVerbin­dung lokale – trans­na­tio­nale Aktivi­täten am Beispiel Afrika – Europa”\, Afrique-Europe Teil 2.\n„STOP Depor­ta­tion Camp“ in Eisen­hüt­ten­stadt im August/September 2014.\nIm Dunkeln : langjährig Gedul­dete und “Mitwir­kungs­pflicht­ver­let­ze­rInnen”.\nNon Citizen Struggle – Theore­ti­sche Reflek­tionen und prakti­sche Impulse.\n\n\n19 Uhr Podiums­dis­kus­sion Welche Krise ? Welche Grenze ? Wie und wozu verbinden wir antiras­sis­ti­sche Kämpfe mit der sozialen Frage ?\n\nSonntag\, 23. Februar \n\n10 bis 12 Uhr Workshop-Phase III\n\nWelche Krise ? Welche Grenze ? Diskus­sion über das Podium von Samstag abend.\nTrans­na­tio­nale Netzwerke : Verab­re­dungen für weitere Zusam­men­ar­beit\, Migra­ti­ons­route Griechen­land Teil 2.\nTrans­na­tio­naler Wider­stand gegen Uranabbau in Falea (Mali).\nMigra­tion aus Bulga­rien und Rumänien : Inter­ven­tionen gegen Preka­ri­sie­rung\, Ausbeu­tung und Rassismus.\nRechte Mobili­sie­rungen gegen Geflüch­tete – Linke Kämpfe kollek­ti­vieren ?\n“Kampf dem Rassismus\, Kampf dem Sexismus”: in Richtung der Frauen­eman­zi­pa­tion.\nInter­na­tio­nale Karawane nach Brüssel : Trans­na­tio­nale Koope­ra­tion.\n\n\n12.30 bis 14 Uhr Abschluss­plenum\n\n\n\n							Drucken\nArtikel teilen
URL:https://soli-komitee-wuppertal.mobi/event/noborder-lasts-forever/
CATEGORIES:Treffen/Tagung/Konferenz
END:VEVENT
END:VCALENDAR