BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung - ECPv4.6.14.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung
X-ORIGINAL-URL:https://soli-komitee-wuppertal.mobi
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Amsterdam:20141217T200000
DTEND;TZID=Europe/Amsterdam:20141217T220000
DTSTAMP:20260504T100759
CREATED:20141125T134612Z
LAST-MODIFIED:20141125T135811Z
UID:6790-1418846400-1418853600@soli-komitee-wuppertal.mobi
SUMMARY:Oury Jalloh Demo DessauInfo- u. Mobi-VA in Duisburg
DESCRIPTION:Für die jährliche Oury Jalloh-Demo in Dessau\, die diesmal am zehnten Jahres­tags seiner Ermor­dung statt­findet\, mobili­sert die Karawane Wuppertal landes­weit und organi­siert eine gemein­same Anreise per Bus. Im Rahmen der NRW-weiten Mobili­sie­rung finden auch drei Info-Veran­stal­tungen statt : in Wuppertal am 16.12.\, in Duisburg am 17.12. und in Düssel­dorf am 18.12. (siehe unten). Wir dokumen­tieren hier den Text der Einla­dung : \nZehn Jahre ist es her\, dass Oury Jalloh in einer Dessauer Polizei­zelle verbrannte. \nZehn Jahre nach seinem Tod werden seine Freun­dinnen und Freunde erneut durch Dessau demons­trieren und die Parole „Oury Jalloh das war Mord!“ denen entgegen schleu­dern\, die sie seit zehn Jahren nicht hören wollen. \nEin Mensch verbrennt in einer Polizei­zelle. Warum\, das ist bei ihm\, dem jungen Mann aus Sierra Leone\, nicht von Belang – denn die weißen Polizis­tInnen sagen\, es war Selbst­mord. Gefes­selt an Händen und Füßen\, soll er sich auf einer feuer­festen Matratze selbst entzündet haben. Der wegen fahrläs­siger Tötung angeklagte Dienst­grup­pen­leiter wird zu einer Geldstrafe verur­teilt. Er habe das Signal des Zellen-Rauch­mel­ders zwei Mal ausge­schaltet und ignoriert. Die Prämisse jedoch\, dass sich Oury Jalloh selbst angezündet haben soll\, bleibt unange­fochten. Von Mord ist keine Rede. Auch die eindeu­tigen Wider­sprüch­lich­keiten\, die während der Prozesse zu Tage kamen\, sowie das Verschwinden unter­schied­licher Beweis­ma­te­ria­lien und -dokumente änderten nichts daran\, dass ausschließ­lich in Richtung Selbst­mord­these ermit­telt wurde. \nNach zwei Prozessen hat der Bundes­ge­richtshof den Fall im September 2014 geschlossen. Doch es gibt ein Brand­gut­achten\, sowie weitere toxolo­gische und foren­sische Unter­su­chungen\, finan­ziert aus Spenden­mit­teln der Initia­tive Oury Jalloh\, welche eindeutig belegen\, dass Oury Jalloh in der Polizei­zelle umgebracht wurde. Und es verdichten sich Hinweise auf einen „Unbekannten mit Brille“\, der sich zum Tatzeit­punkt im Polizei­re­vier aufge­halten haben soll. \nOury Jalloh´s Feuertod ist zu einem Symbol für rassis­tische Polizei­ge­walt in Deutsch­land  geworden\, die Menschen in Deutsch­land tagtäg­lich erleben\, welche ihnen das Leben\, die Gesund­heit und den Glauben an ein sicheres Leben geraubt hat. \nGibt es nach zehn Jahren noch Chancen\, vor Gericht eine Bestra­fung der Mörder von Oury Jalloh zu errei­chen ? Welche mögli­chen Szena­rien eines Verfah­rens vor dem Europäi­schen Gerichtshof gibt es ? Und wie kann der Druck der Straße und der Medien dazu beitragen\, damit Polizisten in Deutsch­land künftig nicht mehr glauben dürfen\, dass sie Menschen mit dunkler Hautfarbe straflos misshan­deln können ? \nAm 7. Januar 2015 findet in Dessau (Sachsen-Anhalt) eine Demons­tra­tion in Gedenken an Oury Jalloh statt. Mit der Veran­stal­tung wollen wir neben Infor­ma­tionen zum Verfahren und zur politi­schen Bedeu­tung dazu einladen\, gemeinsam aus NRW nach Dessau zu fahren. \nWir wollen dem dort herrschenden rassis­ti­schen Normal­zu­stand entge­gen­treten und deutlich machen\, dass Täter und Komplizen ohne Gerech­tig­keit keine Ruhe mehr haben werden. ??Wir werden versu­chen\, eine gemein­same Anreise aus NRW am Morgen des 7.Januar zu koordi­nieren. \nDamit die Mitreise für niemanden am Geld schei­tert\, bitten wir um Spenden unter dem Stich­wort >Oury Jalloh – NRW<. \nKarawane Förder­verein\nKto​.Nr.: 40 30 780 800?BLZ : 430 609 67\nGLS Gemein­schafts­bank eG\nIBAN : DE28430609674030780800\nBIC : GENODEM1GLS \nInfover­an­stal­tungen in NRW : \n\nDi. 16.12.: Autonomes Zentrum Wuppertal\, Markomannenstr.3 (Wpt-Elber­feld\, Beginn 20 Uhr)\nMi. 17.12.: Syntopia\, Duisburg\, Gerok­straße 2\, DU-Hochfeld\nDo. 18.12.: Linkes Zentrum Düssel­dorf\, Corne­li­usstr. 108 (Beginn 20 Uhr)\n\nTickets für die Fahrt nach Dessau \nBei den Infover­an­stal­tungen oder über : wuppka­rawane [at] yahoo​.de \nTermine weiterer Infover­an­stal­tungen in NRW\, Mobili­sie­rungs­ma­te­rial und weitere Infor­ma­tionen zum Mord an Oury Jalloh : initia​ti​veou​ry​jalloh​.wordpress​.com \n\n							Drucken\nArtikel teilen
URL:https://soli-komitee-wuppertal.mobi/event/oury-jalloh-demo-info-va-duisburg/
LOCATION:Gerokstraße 2\, Duisburg
CATEGORIES:Veranstaltung/Vortrag
END:VEVENT
END:VCALENDAR