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SUMMARY:Solidarität mit den Geflüchteten!Demo in Dortmund
DESCRIPTION:Das Dortmunder Netzwerk „Refugees Welcome Dortmund” ruft für diesen Samstag zu einer Demons­tra­tion in Solida­rität mit den Geflüch­teten auf. \nWir dokumen­tieren hier den Aufruf : \nSolida­rität mit den Geflüch­teten und ihren Protesten ! Gegen Rassismus in Dortmund und überall ! \nFür menschen­wür­dige Verhält­nisse ! Für eine Gesell­schaft ohne Rassismus ! \nWir solida­ri­sieren uns mit den Menschen der Brügmann­hallen und schließen uns ihren Forde­rungen und Anliegen an. Es ist zu begrüßen\, dass die Stadt Dortmund nun das Gespräch mit den Menschen vor Ort gesucht hat. Es sollte jedoch eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein\, dass mit und nicht über die Menschen geredet wird. Auch sollte klar sein\, dass Notun­ter­künfte allen­falls als kurzfris­tige Übergangs­lö­sung dienen können. Die Situa­tion hat sich mittler­weile jedoch derart verselbst­stän­digt\, dass die Geflüch­teten sich gegen diese Unter­brin­gungs­praxis zur Wehr setzen. Erst der Protest der Geflüch­teten in der letzten Woche hat dazu geführt\, dass die Stadt Dortmund sich dem Problem angenommen hat und die Lage der Geflüch­teten ernst nimmt. Dennoch ist allge­mein eine zentrale Unter­brin­gung von Menschen in Sammel- und Behelfs­un­ter­künften nicht hinnehmbar. Nur die (dezen­trale) Unter­brin­gung in Wohnungen kann zu adäquaten Lebens­ver­hält­nissen beitragen. Aber es geht um mehr – um das Bleibe­recht für alle ! \nIn sogenannten “Bürger­dia­logen” wurden inter­es­sierte Anwohner*innen von der Stadt über die Eröff­nung von provi­so­ri­schen Flücht­lings­un­ter­künften infor­miert. Die Stimmung\, die wir dort erlebt haben\, ist erschre­ckend und mehr als besorg­nis­er­re­gend. Offen wird gegen die Geflüch­teten gehetzt und Menschen werden einge­schüch­tert\, die ihre Unter­stüt­zung anbieten und sich solida­risch erklären. Das ist keine Ausnahme. Allge­mein hat sich in der vergan­genen Zeit die rassis­ti­sche Mobili­sie­rung gegen Geflüch­tete wieder zugespitzt\, die sich nicht nur in diffusen Ängsten zeigt\, sondern auch in verbalen und körper­li­chen Angriffen gegen­über Geflüch­teten und Migrant*innen. Geflüch­tete werden vieler­orts krimi­na­li­siert und haben mit Ableh­nung zu kämpfen. Wir wollen in einer solchen Gesell­schaft\, in der Menschen diskri­mi­niert\, verfolgt\, bedroht und ausge­grenzt werden oder wahlweise als “Verwal­tungs­vor­gänge” gesehen werden\, nicht leben. Wir kämpfen für eine solida­ri­sche Gesell­schaft\, in der Menschen aufein­ander Acht geben und fürein­ander einstehen. \nDie Ereig­nisse der letzten Tage haben gezeigt\, dass die Selbst­or­ga­ni­sa­tion von Geflüch­teten wirkungs­voll ist ! In Dortmund haben Geflüch­tete ihren Protest jetzt öffent­lich gemacht. Auch in anderen Städten in Deutsch­land gehen am 31.01. Menschen mit und ohne Flucht­hin­ter­grund auf die Straße\, gemeinsam wollen wir diesen Protest weiter voran­bringen ! \nMenschen­wür­dige Wohn- und Lebens­be­din­gungen – jetzt ! Bleibe­recht für ALLE ! Für ein selbst­be­stimmtes Leben und Bewegungs­frei­heit ! \nGegen jeden Rassismus ! \nSolida­rität mit den Geflüch­teten in Dortmund und überall ! Solida­rity with Refugees in Dortmund ! Solida­rité avec les réfugiés ! \n\n							Drucken\nArtikel teilen
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