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SUMMARY:Solingen 93: Auch vor 25 Jahren: "Ausländer raus!"
DESCRIPTION:Auch vor 25 Jahren: Grenzen dicht! Ausländer raus! Basisinfos für Refugees: Ein Vierteljahrhundert Hass auf «Ausländer»\nSolingen 1993 Informationsveranstaltung im ADA nach dem w2wtal-Frühstück (deutsch/ arabisch)\n \nIm Rahmen Mobilisierungskampagne zur Demonstration am 26.5. in Solingen zum 25. Jahrestag des Brandanschlags \nAnfang der neunziger Jahre wurde von einer Allianz aus Medien\, Politik und Teilen der Bevölkerung ein Klima der Ausgrenzung geschaffen. Der Hass richtete sich gegen zugewanderte Menschen und Geflüchtete. Viele Menschen kamen in jenen Jahren aus den Staaten des ehemaligen Ostblocks\, und aus dem Gebiet des damaligen Jugoslawien\, wo der so genannte «Balkankrieg» begann. Die Stimmungsmache gegen das im Grundgesetz verankerte Asylrecht der alten Bundesrepublik führte zu gewalttätigen Angriffen vor allem gegen Roma\, aber auch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR lebende vietnamesische «Vertragsarbeiter» und türkischstämmige Menschen. Schreckliche Höhepunkte des «Volkszorns» waren die Pogrome gegen in Hoyerswerda\, in Rostock und Brandstiftungen in von «Ausländern» bewohneten Häusern. Die Politik reagierte auf den ausgebrochenen Rassismus nicht mit einem verstärkten Schutz der Asylsuchenden und MigrantInnen\, sondern mit der teilweisen Abschaffung des Asylrechts und mit Druck auf die nach Deutschland geflüchteten und zugewanderten Menschen. Am 26. Mai 1993 beschloss der Bundestag mit den Stimmen der CDU und FDP\, aber auch mit vielen Stimmen der sozialdemokratischen SPD schließlich die Einschränkung des Asylrechts. Nur drei Tage später zündeten drei Neonazis in Solingen das Haus der Familie Genç an. Fünf Frauen und Mädchen starben in den Flammen. \nMit der Veranstaltung\, die auf deutsch und arabisch stattfinden wird\, sollen jetzt neu zugezogene Menschen\, die vor fünfundzwanzig Jahren noch nicht in Wuppertal lebten über einen der dunkelsten Teile der Geschichte in der Region informiert werden. Denn viele aktuelle Entwicklungen weisen beklemmende Parallelen auf\, nur die Ziele des entzündeten Hasses haben sich geändert: Heute treffen Vorurteile und Ablehnung vor allem Muslime und Muslima\, Afghaninnen und Afghanen\, aus dem arabischen Raum Stammende und afrikanische Menschen. \nMit Fariha haben wir eine Referentin eingeladen\, die damals als Kind in der Nachbarschaft des angezündeten Hauses lebte. Mit ihr wollen wir uns an die Zeit des Brandanschlags und die Reaktionen in Solingen und Wuppertal erinnern.\n							Drucken \nArtikel teilen
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LOCATION:Wiesenstraße 6\, Wuppertal\, Deutschland
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