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SUMMARY:Solingen 93: Erzählcafé Doğan Akhanlı/ Attila Keskin
DESCRIPTION:Lesung und Erzähl­café zur Geschichte der Linken aus der Türkei mit Doğan Akhanlı und Attila Keskin.\nHoffnungen und Nieder­lagen. Die 68iger und 78iger Bewegung in der Türkei \nIm Rahmen der Mobili­sie­rungs­kam­pagne zur Demons­tra­tion am 26.5. in Solingen zum 25. Jahrestag des Brand­an­schlags \nDoğan Akhanlı wurde 1957 als Sohn eines Lehrers in der Provinz Artvin am Schwarzen Meer geboren. Nachdem er 1975 wegen des Kaufs einer links­ge­rich­teten Zeitschrift fünf Monate in Unter­su­chungs­haft gesessen hatte\, begann er sich politisch zu engagieren\, u.a. in Halkın Kurtu­luşu und der TDKP. Nach dem Militär­putsch in der Türkei am 12. September 1980 ging er in den Unter­grund. Im Mai 1985 wurde Akhanlı zusammen mit seiner Frau Ayşe und dem 16 Monate alten Sohn verhaftet und saß von 1985 bis 1987 als politi­scher Häftling 2½ Jahre im Militär­ge­fängnis von 1991 floh er nach Deutsch­land ins politi­sche Asyl. Seit 1995 lebt er als Schrift­steller in Köln \nAttila Keskin studierte an der Techni­schen Univer­sität in Ankara und betei­ligte sich 1968 an der Beset­zung der Univer­sität. Attila Keskin gründete u.a. mit Deniz Gezmiş\, Yusuf Aslan und Hüseyin İnan die „Volks­be­frei­ungs­armee der Türkei” (THKO). „Wir wollten einen Gueril­la­krieg führen wie Che Guevara in Südame­rika.” Doch daraus wurde nichts. 1971 wurde die führenden Mitglieder der Gruppe verhaftet und zum Tode verur­teilt. Deniz Gezmiş\, Yusuf Aslan und Hüseyin İnan wurde 1972 hinge­richtet. Attila Keskin blieb verschont. Nach dem Ende der Militär­dik­tatur 1974 wurde sein Verfahren neu aufge­rollt\, er kam frei und ging wieder in den Unter­grund.. Seine THKO hatte sich in der Zwischen­zeit in dutzende maois­ti­sche Gruppen und Grüpp­chen aufge­spalten. Er war Mitbe­gründer und leitender Funktionär von Halkın Kurtu­luşu. 1978 ging er in die Bundes­re­pu­blik und setzte seine Partei­ar­beit fort. In der Türkei hatte am 12. September 1980 erneut das Militär geputscht. Mehr als 650.000 Menschen wurden verhaftet\, drei Viertel davon Links­ori­en­tierte und Gewerk­schafter. Zehntau­sende flüch­teten ins Ausland. Attila Keskin musste sein Traum von der Rückkehr in die Türkei zunächst aufgeben. 1985 wurde er wegen seiner Kritik am Leninismus und Dogma­tismus der Partei aus der Organi­sa­tion ausge­schlossen. Er zog sich ins Privat­leben zurück und betrieb zusammen mit seiner Frau ein Obstge­schäft. Er begann zu schreiben. Er ist Verfasser zahlrei­cher Bücher. \n\n							Drucken\nArtikel teilen
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