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SUMMARY:Solingen: Landesweiteantifaschistische Konferenz
DESCRIPTION:31. Landesweite Konferenz antifaschistischer Initiativen und Organisationen in NRW  \nDer Aufruf (Quelle): \nEs ist deutsch in KALTLAND - Oder?! \nDie rassistischen „GIDA“-Bewegungen und ihre Ableger werden bei der Veranstaltung ebenso Thema sein wie die andauernde Fluchtbewegung aus den Kriegs- und Elendsregionen und die Situation von Geflüchteten in NRW. \nUnsere Konferenz stellt sich gegen menschenfeindliches Denken und Handeln sowie gegen die Verhältnisse\, die dieses ermöglichen. \nDie Gefahr für Menschen durch rassistische und antisemitische Mordbrennerei und ihre Vorstufe besteht nicht nur in extremistischen Ansichten\, sondern auch in einem Denken\, das Menschen anhand ihrer Nützlichkeit für die Produktionsordnung bewertet. Es ist die bestehende Gesellschaft\, die den Menschen solches Denken und Verhalten nahelegt. \nMenschenfeindliche Verhältnisse \nDas Mittelmeer ist längst zu einem Massengrab geworden. Europa schottet sich gegen die zu ihm Fliehenden ab\, obwohl es deren Elend mit zu verantworten hat. Die für die kapitalistischen Interessen „Überflüssigen“ fliehen vor Hunger\, Krieg\, Umweltkatastrophen oder Armut. \nPEGIDA\, DÜGIDA und Co. fürchten nicht um die abendländische Kultur\, sie fürchten die Konkurrenz und die Armut\, die ihnen die Flüchtlinge vor Augen führen. Sie nutzen Ängste\, um die eigene Zukunftsperspektive von Kleinfamilie\, Eigenheim und sicherer Rente für lebenslange Arbeit aus\, die durch Flüchtlinge bedroht zu sein scheinen. Rechte Parteien und Bewegungen haben eine Gesellschaft im Sinn\, in der für wirkliche Solidarität kein Platz mehr ist. \nGegen diese Verhältnisse und ihre Befürworter wendet sich die antifaschistische und antirassistische Veranstaltung. Uns verbindet das Interesse an einer offenen und solidarischen Gesellschaft\, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein dürfen. Dass eine solche Gesellschaft nicht erreicht ist\, darüber sind wir uns einig. Wie wir uns einer solchen Gesellschaft nähern wollen und können\, darüber wollen wir diskutieren. \nSpannungsfelder und Schnittstellen antifaschistischer/antirassistischer Praxis \nWir wollen die ganze Breite des Antifaschismus und Antirassismus in NRW von Bündnissen\, Gewerkschaften\, Parteien\, undogmatischen Linken bis zu autonomen Antifa-Gruppen einbeziehen und vernetzen. Dabei diskutieren wir über die Mittel der politischen Auseinandersetzung und über die Bedrohung durch Nazis in ihrem gesellschaftlichen Kontext.\nUnabhängig von den Unterschieden zwischen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren des Antifaschismus´ in NRW verbinden uns praktische Bemühungen\, etwa zur Eindämmung faschistischer und rassistischer Bewegungen oder zur Schaffung einer humanitären Flüchtlingspolitik. \nDie antifaschistische und antirassistische Veranstaltung will sich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede seiner Akteurinnen und Akteure bewusst machen und diese offen diskutieren. Sie richtet sich darin ausdrücklich nicht nur an organisierte Antifaschistinnen und Antifaschisten in NRW\, sondern an alle interessierten Menschen. Wer am 30. Januar 2016 in Solingen gemeinsam mit uns diskutieren und sich mit anderen Aktiven vernetzen möchte\, ist herzlich eingeladen! \nProgramm: \n09.30 Uhr - Einlass\n10.00 Uhr - Konferenz – Workshops\n12.00 Uhr - Pause\n13.00 Uhr - Konferenz – Workshops\n15.00 Uhr - Vorstellung der Workshop-Inhalte\n16.00 Uhr - Voraussichtliches Ende der Konferenz\n19.00 Uhr - Rock gegen Rassismus \nDie Workshops \nNazis 2.0 - Wie Nazis und Rassisten sich vernetzen\nAntifaschistischer Medienzusammenhang Dortmund \nSprache und Rassismus - Die Rolle der Sprache\nLennard Surmann \nAntifa und soziale Frage - Die soziale Frage lösen ist der Schlüssel zur Bekämpfung des Faschismus\nFrank Jäger (so_ko_wpt; tacheles\, Wuppertal) \nFluchtursachen und Antimilitarismus - Wer Bomben regnen lässt\, muss sich über Flüchtlinge nicht wundern\nFelix Oekentorp (DFG-VK) \nJura für Antifas - Recht auf Demo und Aktion\nTim Engels (RA) \nKinder des Widerstandes - Eine neue Zeitzeugengeneration meldet sich zu Wort\nTraute Sander u.a. (VVN-BdA)\n							Drucken \nArtikel teilen
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