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SUMMARY:Bündnis Unsere StadtwerkeVeranstaltung zum Thema Bürgerticket
DESCRIPTION:Quelle : Bündnis Unsere Stadt­werke \n35 Millionen Euro\, diese Zahl steht hinter der aktuellen „Kosten­ex­plo­sion“ (Wupper­taler Rundschau) beim Projekt Döppers­berg. 140 statt 105 Millionen Euro muss die Stadt bis 2020 zahlen. Finan­ziert werden sollen diese Mehrkosten\, die Robert Maus von der Westdeut­schen Zeitung ein „Desaster“ nennt\, durch Einspa­rungen bei der restliche Verkehrs­in­fra­struktur. Zudem droht durch eine Sperrung der B7 ein Verkehrs-Kollaps. Seit langem kündigt der Kämmerer außerdem weitere „schmerz­hafte“ Einschnitte im ÖPNV an. Viele Bürger fragen sich : Wie sieht die Mobilität in Wupper­tals Zukunft aus ? \nZur Zeit finan­zieren sich die WSW mobil aus zwei Quellen. Einmal die Fahrgel­derlöse\, also durch die Fahrgäste\, das sind etwa 60 Mio € im Jahr\, und zum anderen durch den Gewinn (ebenfalls ca. 60 Mio. € im Jahr) der WSW Energie und Wasser AG\, das heißt durch den Verkauf von Strom und Gas\, an die Kunden der WSW. Dieses Modell nennt man Quersub­ven­tio­nie­rung und am Ende schrieben die Stadt­werke als Ganzes eine schwarze Null. Der Verlust des ÖPNV wurde durch den Gewinn des Energie­sek­tors aufge­fangen. Heute funktio­niert das nicht mehr. Der freie Strom­markt lässt die Gewinne schrumpfen\, die Energie­wende tut ihr Übriges. Der ÖPNV in Wuppertal steht vor weitrei­chenden Kürzungen. \nDem wollen wir ein Solidar­mo­dell entge­gen­setzen\, das Bürger­ti­cket. Das bedeutet\, dass alle Bürger zusammen\, idealer­weise auch noch die Unter­nehmen\, die Kosten des ÖPNV tragen und somit die Stadt­werke davon befreien. Dadurch das alle Bürger zusammen - wie bei der Kranken­ver­si­che­rung - die Kosten tragen\, wird es für den einzelnen weniger teuer und der ÖPNV kann ausge­baut werden. Es gibt bereits seit 1993 in unserer Stadt ein solches Modell\, nämlich bei der Univer­sität\, das Semes­ter­ti­cket. Hier zahlen alle Studie­renden zwangs­weise das Ticket\, unabhängig davon wie oft und wie weit sie fahren. Um es klar zu machen : das Bürger­ti­cket ist ein Zwangsti­cket\, verpflich­tend für alle\, egal ob ÖPNV-Nutzer oder nicht. Aber es kommt auch allen zu Gute und der Preis wird\, wenn man auf die Experten hört\, zwischen 25 und maximal 45 € pro Person im Monat liegen. Deutlich günstiger als das aktuell günstigste Abonne­ment. Im Gegenzug dürfen alle fahrscheinlos Fahren\, so oft sie möchten\, zunächst nur im Wupper­taler Stadt­ge­biet\, wenn andere Städte mitma­chen\, auch dort. Es geht also nicht primär um den fahrschein­losen Einstieg\, sondern um eine neue\, solida­ri­sche Finan­zie­rungs­form des ÖPNV in unserer Stadt. \nDer Arbeits­kreis Bürger­ti­cket Bonn wird sich bei der Veran­stal­tung vorstellen und mit uns disku­tieren. Inter­es­sierte und Unter­stützer sind selbst­ver­ständ­lich herzlich einge­laden. \n\n							Drucken\nArtikel teilen
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LOCATION:Rudolfstraße 125\, Wuppertal
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