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SUMMARY:Gedenken in der WenzelnbergschluchtVeranstaltung in Langenfeld
DESCRIPTION:\nWir möchten auf die Gedenk­ver­an­stal­tung am Wenzeln­berg hinweisen\, die in diesem Jahr von der Stadt Wuppertal ausge­richtet wird : Am 13. April 1945\, wenige Tage vor der Befreiung der Städte Remscheid\, Wuppertal\, Langen­berg\, und Solingen durch ameri­ka­ni­sche Truppen\, werden von der Gestapo 71 politi­sche Gefan­gene des NS-Regimes aus Remscheider und Wupper­taler Gefäng­nissen geholt und auf Lastwagen in die Wenzeln­berg­schlucht bei Solingen-Landwehr gebracht. Dort werden sie brutal den Sandberg hinauf­ge­trieben und immer zu zweit an den Händen gefes­selt. Danach müssen sie vor einer Grube nieder­knien und werden durch Genick­schuss ermordet. \nDie Exeku­tion dauert etwa eine Stunde. Anwohner berichten von entsetz­li­chen Schreien\, unter­bro­chen von Pisto­len­schüssen. Die am Verbre­chen Betei­ligten schau­feln die Grube zu\, ein Kommando wird beauf­tragt\, letzte Spuren zu verwi­schen. Vier Tage später\, am 17. April 1945\, fahren drei von den Ameri­ka­nern mit Polizei­auf­gaben betraute Antifa­schisten in die Schlucht. Das noch frische Grab ist sofort erkennbar. In einer Tiefe von ca. einen Meter stößt man auf die ersten Toten. Es sind - nach den bei ihnen gefun­denen Ausweis­pa­pieren die Antifa­schisten und Wider­stands­kämpfer Erich Lohmer und Hugo Breen­kötter. \nAn der anschlie­ßenden Trauer­feier in Solingen-Ohligs müssen auf Befehl der Ameri­kaner 3000 Menschen teilnehmen. Nach der Befreiung vom Faschismus 1945 beginnen Unter­su­chungen und Verneh­mungen - Das Fazit lautet : Das Verbre­chen ist\, wie viele weitere Verbre­chen\, bis zum heutigen Tag ungesühnt geblieben. \nBedingt durch den nach 1945 rasch einset­zenden „Kalten Krieg“ dauerte es lange\, bis nach zähen Bemühungen am Ort des Verbre­chens eine würdige Grab- und Gedenk­stätte errichtet werden konnte. An ihr findet alljähr­lich an einem Sonntag im April eine Mahn- und Gedenk­ver­an­stal­tung statt\, die seit einiger Zeit gemeinsam von der Verei­ni­gung der Verfolgten des Nazire­gimes / Bund der Antifa­schis­tinnen und Antifa­schisten (VVN/BdA)\, und den Städten Langen­feld\, Remscheid\, Solingen und Wuppertal veran­staltet wird. Die Städte wechseln sich jährlich mit der Ausrich­tung ab. In diesem Jahr wird sie von der Stadt Wuppertal ausge­richtet. \nWie kommt man zur Wenzeln­berg­schlucht ? \nAuf der A 46 Richtung Düssel­dorf bis Kreuz Hilden\, dort auf die A 3 Richtung Köln/Leverkusen wechseln. Dann die Ausfahrt Solingen/Langenfeld nehmen\, an der Ampel links\, nach ca. 1 km. ist rechts ein Hinweis­schild auf den Waldweg\, der zum Mahnmal führt. Parken muss man an der Elber­felder Straße (B 229). \n\n\n							Drucken\nArtikel teilen
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LOCATION:Elberfelder Straße\, Solingen-Langenfeld
CATEGORIES:Demo/Kundgebung
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