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SUMMARY:Willkommen in WuppertalFest auf dem Laurentiusplatz
DESCRIPTION:Einige Verbände und Organisationen – unter ihnen auch politische Parteien\, die gerade an der Verschärfung des Asylrechts mitwirken – rufen für den 2. Oktober zur Teilnahme an einer großen "Willkommens-Veranstaltung" in Wuppertal auf. \nWir dokumentieren hier den Aufruf der beteiligten Organisationen (siehe unten): \nAufruf der beteiligten Organisationen: \nUnsere Stadt und wir stehen für einen humanen und respektvollen Umgang mit den Flüchtlingen\, die zu uns kommen. \nAuch in unserer Stadt steigt die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge stark an. Für uns alle bedeutet dies eine enorme Herausforderung. Wohnraum muss organisiert und Versorgung gesichert\, Hilfestellung in vielen Dingen des Alltags gewährt\, Schul-Bildung ermöglicht und Solidarität gelebt werden. \nDie Bereitschaft hierzu ist groß. Wir begreifen die Situation auch als Chance\, mit den ankommenden Menschen die Zukunft unserer Stadt gemeinsam zu entwickeln. Dies wird uns allen Einsatz und Leidenschaft abverlangen. Wir sind dazu bereit. Willkommen in unserer Stadt. \nWir müssen aber dringend die Rahmenbedingungen für Zuwanderung ändern. Nahezu täglich werden wir mit den Bildern von Flüchtlingsdramen auf dem Mittelmeer konfrontiert. Männer\, Frauen und Kinder versuchen in völlig überfüllten Booten in Kenntnis der Gefahren über den Seeweg nach Europa zu gelangen\, weil ihnen sichere "Brücken" verwehrt werden. Sie fliehen vor Krieg\, Hunger\, Vertreibung\, Diskriminierung und Armut in ihrer Heimat. \nJedes Flüchtlingsboot\, jeder Flüchtlingstreck ist ein Zeichen auch gescheiterter europäischer Politik; jedes gekenterte Boot und die vielen Tausend ertrunkenen Frauen\, Männer\, Kinder und Säuglinge sind ein Zeichen der Aushöhlung\, ja der Zerstörung unserer humanistischen wie religiösen Werte. \nWir wollen nicht länger hinnehmen\, dass unsere wohlhabende\, aufgeklärte Gesellschaft\, die die Menschenrechte und die Forderung nach Gleichheit und Brüderlichkeit zur Grundlage ihre Verfassung gemacht hat\, ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht wird und erwarten deshalb eine Politik\, \n\ndie die Menschlichkeit\, die Solidarität\, die Achtung der Menschenwürde ohne Wenn und Aber zur Grundlage hat und so Leitbild für Länder und Kommunen wird;\ndie den besonders schutzbedürftigen Kindern und Frauen bedingungslos ihren Schutz und ihre Hilfe gewährt;\neine diffamierende und diskriminierende Selektierung in Flüchtlingsgruppen vermeidet und\njeden Menschen mit seinen besonderen Fähigkeiten und seiner besonderen Bedürftigkeit so annimmt und unterstützt\, dass er an der Gesellschaft seiner neuen Heimat gleichberechtigt teilhaben kann;\ndie Grenzen und Sperren abbaut und sichere\, verlässliche und überschaubare Wege schafft;\ndie legale Zuwanderungs- und Asylmöglichkeiten schafft\, um die Ausbeutung der Not der Flüchtlinge zu beenden;\ndie die Ursachen für Krieg\, Hunger\, Vertreibung und Elend in den Fluchtstaaten bekämpft.\n\nWir sind nicht naiv. Wir wissen\, dass das in Konsequenz mehr Anstrengung für uns alle bedeutet. \nWir wissen\, dass eine abstrakte Flüchtlingspolitik in den Städten und Gemeinden konkret wird und hier in wirkliches Handeln münden muss. Zuwanderung macht gerade ein Prozent Bevölkerungswachstum aus. Das kann unsere Wohlstandsgesellschaft nicht an den Rand der Handlungsunfähigkeit bringen. \nWir stehen für eine aktive Einwanderungspolitik\, weil wir die Erfahrung gemacht haben und täglich machen\, dass eingewanderte Familien das Leben in unserer Stadt bereichern. \nLassen Sie uns gemeinsam hierfür aufstehen\, heute in Wuppertal und hoffentlich bald in vielen anderen Städten im Land. \nStellen wir uns denen entgegen\, die die Not der Flüchtlinge nutzen\, um Hass zwischen den Menschen zu säen und ihr nationalistisches und rassistisches Geschäft treiben wollen. \nAWO\, Caritas\, Paritätischer Wohlfahrtsverband\, DRK\, Diakonie Wuppertal\, Jüdischer Wohlfahrtsverband\, Evangelischer Kirchenkreis\, Evangelische Allianz\, Alevitische Gemeinde\, Verein des Islam und Frieden e.V.\, DGB\, Ver.di\, GEW\, IG Metall\, SPD\, Bündnis 90/Die Grünen\, Die Linke\, Palästinensischer Freundschaftsverein.\n							Drucken \nArtikel teilen
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