BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung - ECPv4.6.14.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung
X-ORIGINAL-URL:https://soli-komitee-wuppertal.mobi
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für so_ko_wpt • intervention und selbstbeherrschung
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Amsterdam:20150417T170000
DTEND;TZID=Europe/Amsterdam:20150417T230000
DTSTAMP:20260707T212243
CREATED:20150322T185700Z
LAST-MODIFIED:20150416T125229Z
UID:7857-1429290000-1429311600@soli-komitee-wuppertal.mobi
SUMMARY:Wuppertaler BefreiungstagGedenkfeier u. Befreiungsfest
DESCRIPTION:Am 16/17. April 1945 befreiten Soldaten der US-Army Wuppertal von der Nazi-Herrschaft. Seit 2005 wird in Wuppertal mit großen und kleinen Gedenk­feiern\, Stadt­rund­gängen und Buchle­sungen an diesen Befrei­ungstag erinnert. \nZum 70. Jahrestag der Befreiung soll zusammen mit den Überle­benden und den Angehö­rigen der NS-Opfer im Deweerth­schen Garten eine würdige Gedenk­feier und ein leben­diges Befrei­ungs­fest gefeiert werden. Wichtiger Teil der Gedenk­feier wird die Aufstel­lung einer ergänzten und korri­gierten Gedenk­tafel mit den Namen von jetzt 3.431 Wupper­taler NS-Opfern sein. \ngedenk​buch​-wuppertal​.de : Einla­dung zum Befrei­ungstag am 17. April  in Wuppertal \n17. April 2015 Gedenk­feier und Befrei­ungs­fest - 70. Jahrestag der Befreiung Wupper­tals vom Natio­nal­so­zia­lismus \nVor 70 Jahren wurde Wuppertal befreit \nAm 15/16. April 1945 befreiten Soldaten der US-Army Wuppertal von der Nazi-Herrschaft. Seit 2005 erinnern wir in Wuppertal an diesen Befrei­ungstag mit großen und kleinen Gedenk­feiern\, Stadt­rund­gängen und Buchle­sungen. Zum 70. Jahrestag der Befreiung möchten wir zusammen mit den Überle­benden und den Angehö­rigen der NS-Opfer eine würdige Gedenk­feier und ein leben­diges Befrei­ungs­fest im Deweerth‘schen Garten feiern. Ein wichtiger Teil der Gedenk­feier wird die Aufstel­lung einer ergänzten und korri­gierten Gedenk­tafel mit den Namen von jetzt 3.436 Wupper­taler NS-Opfern sein. Soweit es die Gesund­heit noch zulässt\, erwarten wir ehema­lige Zwangs­ar­bei­te­rInnen aus Roermond\, Helden-Panningen und Kiew\, Angehö­rige der Wupper­taler Sinti-Familien\, ehema­lige Wider­stands­kämp­fe­rInnen und NS-Verfolgte aus dem In- und Ausland\, Veteranen der Roten Armee und natür­lich Angehö­rige der NS-Opfer. \nDarüber hinaus werden wir am Nachmittag im Beisein von ehema­ligen Zwangs­ar­bei­te­rInnen ein Erinne­rungs­zei­chen an die über einhun­dert gestor­benen Zwangs­ar­bei­te­rInnen im Lager Giebel einweihen. Das Durch­gangs­lager “Am Giebel“ war eines von 50 landes­weiten Durch­gangs­la­gern\, über die Zwangs­ar­bei­te­rInnen in verschie­dene Bezirke verteilt wurden. Mehr als 125.000 Menschen wurden allein über das Lager Giebel zur Zwangs­ar­beit in die Region weiter­ver­teilt. \nNeuland in der Erinne­rungs­ar­beit \nUnsere weiterhin notwen­dige histo­risch-politi­sche Aufklä­rungs- und Erinne­rungs­ar­beit zum Natio­nal­so­zia­lismus und seinen Mensch­heits­ver­bre­chen sollten wir endlich mit den Erfah­rungen und Geschicht(en) der Einwan­de­rInnen\, die z.T. seit vielen Jahren in Wuppertal leben\, kombi­nieren. Deren Geschichte(n) sind in den deutschen Erinne­rungs­kul­turen bisher nur wenig sichtbar. Wer kennt schon die Geschichte eines kurdi­schen Überle­benden des Massa­kers von Dersim 1938\, der nach Frank­reich flieht und sich der franzö­si­schen Résis­tance im Kampf gegen die deutschen Besatzer anschließt ? Und wer weiß von den zahlrei­chen armeni­schen und jüdischen Aktivis­tInnen\, die sich der FTP/ MOI in Frank­reich anschlossen und eine wirkungs­volle Stadt­gue­rilla gegen die Deutschen aufbauten ? \nMit der Einla­dung des Schrift­stel­lers Do?an Akhanl?\, der die Veran­stal­tung eröffnen und zum Thema „Geteilte Erinne­rung“ sprechen wird\, betritt unsere Feier daher Neuland. Er wird der Frage nachgehen\, wie wir zukünftig im Einwan­de­rungs­land Deutsch­land erinnern werden. \nVor 100 Jahren : Genozid an den Armenie­rInnen \nAnschlie­ßend wird Uli Klan (Armin T. Wegner Gesell­schaft) über die deutsche Mitver­ant­wor­tung am Völker­mord an den Armeniern 1915 sprechen. Darüber hinaus haben wir Vertre­te­rInnen der kurdi­schen und alevi­ti­schen Gemeinden einge­laden. Mit dieser inhalt­li­chen Auswei­tung wollen wir zum einen deutli­chen Bezug auf die armeni­schen Opfer des Völker­mords vor 100 Jahren nehmen\, zum anderen möchten wir an die in Deutsch­land wenig bekannten Massaker an kurdi­schen Menschen in Dersim 1938 und die Massaker an alevi­ti­schen Menschen in Maras\, Çorum und Sivas erinnern. \nProgramm \nGedenk­feier und Befrei­ungs­fest vor dem Denkmal der NS-Opfer im Deweerth­schen Garten\nab 17:00 Uhr Programm im Großzelt \nBegrü­ßung : Dieter Nelles (Verein zur Erfor­schung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.) \nGrußwort : Leonid Goldberg\, jüdische Kultus­ge­meinde Wuppertal\nDo?an Akhanl?\, Schrift­steller (Köln) zum Thema : Geteilte Erinne­rung\nGrußwort von Uli Klan\, Armin T. Wegner Gesell­schaft\nMusik : Uli Klan\nGrußwort : Nevzat Sahin von ADEF (Avrupa Demokratik Dersim Birli­kleri Feder­asyonu)\nGrußwort : Funda Öztürk\, Vorsit­zende der Alevi­ti­schen Gemeinde Wuppertal e.V. \nMusik : Gypsy Trio Koblenz ft. Wattie Rosen­berg \nGrußworte von Angehö­rigen und Verbänden der NS-Opfer \nEs sprechen u.a.: \n- Vertre­terin von Wupper­pride\n- David Wihl\, Angehö­riger der jüdischen Familie Barmé-Wihl (USA)\n- Delega­tion aus Roermond (NL)\n- Delega­tion aus Helden-Panningen (NL)\n- Delega­tion der Zwangs­ar­bei­ter­kinder aus Kiew\n- Jochen Vogler.VVN-BdA NRW\n- Vertreter der Veteranen der Roten Armee \nEinwei­hung der erwei­terten Gedenk­tafel \nMusik­pro­gramm : \nGypsy Trio Koblenz ft. Wattie Rosen­berg\nBörsen Beat Band\nMehmet Akbas \n  \n\n \n							Drucken\nArtikel teilen
URL:https://soli-komitee-wuppertal.mobi/event/wuppertaler-befreiung/
CATEGORIES:Anderes
END:VEVENT
END:VCALENDAR