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Austellungseröffnung „Die Opfer des NSU

17. April • 18:00 - 20:30

Eröff­nungs­ver­an­stal­tung der Ausstel­lung “Die Opfer des NSU und die Aufar­bei­tung der Verbre­chen”. Mit Birgit Mair und Osman Taşköprü.

In diesen Wochen endet der so genannte NSU-Prozess in München. Absehbar ist, dass die Hoffnungen und Erwar­tungen der Hinter­blie­benen der Mordopfer des NSU und der kriti­schen Öffent­lich­keit hinsicht­lich einer Aufklä­rung der Naziter­ror­serie mit dem Urteil gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André Eminger und Holger Gerlach nicht erfüllt werden. Für den Tag der Urteils­ver­kün­dung mobili­sieren antifa­schis­ti­sche und antiras­sis­ti­sche Gruppen deshalb zu einer Demons­tra­tion am „Tag X” in München, mit der den Angehö­rigen der Getöteten gezeigt werden soll, dass sie mit dem wahrschein­lich enttäu­schenden Abschluss des Verfah­rens nicht alleine sind. Die Wupper­taler Mobili­sie­rung zum „Tag X” läuft über das so_ko_wpt.

Rund um das zu erwar­tende Urteil organi­siert ein breites Koope­ra­ti­ons­netz­werk mit Unter­stüt­zung von „Demokratie leben” eine mehrwö­chige Veran­stal­tungs­reihe in Wuppertal. Während (fast) der gesamten Dauer dieser Reihe wird auch die Ausstel­lung “Die Opfer des NSU und die Aufar­bei­tung der Verbre­chen” an vier verschie­denen Orten zu sehen sein (siehe unten) – zum Auftakt für zwei Wochen in der Bergi­schen VHS in der Auer Schul­straße.

Auf 24 Tafeln setzt sich die Ausstel­lung mit den Verbre­chen des NSU sowie der gesell­schaft­li­chen Aufar­bei­tung nach dem Auffliegen des Natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Unter­grundes im November 2011 ausein­ander und beleuchtet die Neona­zi­szene der 1990er Jahre und deren Hilfe­leis­tungen für das NSU-Kerntrio. Gerade erst erstellte neue Ausstel­lungs­ta­feln beleuchten zudem den Blick von Angehö­rigen der Ermor­deten und von Neben­kla­ge­ver­tre­te­rInnen auf den Prozess und die bishe­rige Aufar­bei­tung.

Zur Eröff­nung der Ausstel­lung wird es neben einem Grußwort des Oberbür­ger­meis­ters Andreas Mucke einen Vortrag von Birgit Mair und Osman Taşköprü geben. Die Ausstel­lungs­ma­cherin Birgit Mair stellt anhand eines bilder­rei­chen Power­point-Vortrags das Projekt vor und beurteilt die bishe­rige Aufklä­rung aus Sicht von Angehö­rigen der Ermor­deten und Überle­benden der Bomben­an­schläge und Banküber­fälle. Osman Taşköprü, Bruder des Mordop­fers des 2001 in Hamburg ermor­deten Süleyman Taşköprü, wird von seinen Erfah­rungen in einem Gespräch mit Birgit Mair berichten. Im Anschluss besteht die Möglich­keit zur Diskus­sion.

  • 17. April - 29. April 2018 : Bergi­sche VHS, Foyer, Auer Schul­straße 20, Öffnungs­zeiten : Mo – So 8 – 17 Uhr (außer So, den 22.4.: 13 -17 Uhr)
  • 2. Mai - 18. Mai 2018 : Rathaus Barmen, Lichthof, Johannes-Rau-Platz 1, Öffnungs­zeiten : Mo-Mi : 8 - 17 Uhr, Do : 8 - 18 Uhr, Fr : 8 - 15 Uhr
  • 22. Mai - 2. Juni 2018 : Utopi­astadt, Hutma­cher, Nordbahn­trasse, Öffnungs­zeiten : Mo - Fr : 12 - 24 Uhr, Sa, So und Feier­tage : 10 - 24 Uhr
  • 4. Juni - 9. Juni 2018 : Univer­si­täts­bi­blio­thek, Gaußstraße 20, Öffnungs­zeiten : Mo - Fr 8 - 22 Uhr

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Details

Datum:
17. April
Zeit:
18:00 - 20:30
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Bergische Volkshochschule
Auer Schulstraße 20
Wuppertal,
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Veranstalter

5 Jahre NSU-Prozess – Kein Schlussstrich für Opfer und Zivilgesellschaft
Website:
t1p.de/nsu-reihe