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23 Jahre Kontinuitäten

Es ist jetzt 23 Jahre her, dass im nahen Solingen einer der mörde­rischsten Nazi-Angriffe in Deutschland nach 1945 stattfand. Beim Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç in der Unteren Wernerstraße starben fünf Frauen und Mädchen. Die jüngste der fünf Getöteten, Saime Genç, würde diesen August gerade einmal 28 Jahre alt. 17 weitere Menschen aus ihrer Familie wurden bei dem Anschlag teilweise schwerstverletzt.

Am Samstag, den 28.5.2016, findet in Solingen auch in diesem Jahr eine Gedenkdemonstration statt. Für die gemeinsame Anreise aus Wuppertal gibt es einen Treffpunkt um 12 Uhr am Döppersberg.

In unserem Aufruf/ Artikel war es uns wichtig, nochmals die Kontinuitäten zu benennen, die zu einem Scheitern antifa­schis­ti­scher Arbeit nach 1993 führten, denn rechte Gewalt gegen als «anders» definierte Gruppen findet heute wieder in Dimensionen statt, die sich durch nichts von den massen­haften Angriffen durch Nazis in den neunziger Jahren unterscheiden.

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Over the Fortress!

Gastbeitrag von Over the Border

Europas Rechte und Rassisten haben einer offenen Gesellschaft und damit auch uns in den letzten Monaten mehr als eine Kriegserklärung zukommen lassen. Es reicht nicht mehr, das autoritäre Erstarken zu beklagen – es geht jetzt darum, Gegenwehr zu organi­sieren. Gegen die neu etablierten tödlichen Grenzen der Festung Europa und gegen die auf der Straße und bei Demonstrationen immer offener zutage tretende Komplizenschaft der Staatsmacht mit Nazis und Rassist*innen. Auch wenn wir in Deutschland zur Zeit die Entschlossenheit, mit der letzten Samstag mehrheitlich italie­nische Aktivist*innen die Grenze am Brennero angegriffen haben, eher anstaunen – auch hier muss die Schockstarre überwunden werden.

Der vollständige Gastbeitrag im Artikel

Am nächsten Samstag, 14.5. findet ab 14:00 Uhr in Wuppertal eine Demo für offene Grenzen statt, zu der verschiedene Wuppertaler Gruppen aufrufen.

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Menschen aus Idomeni nach Wuppertal holen!

Die Initiative neu in Wuppertal angekom­mener und bereits seit einiger Zeit in der Stadt lebender Menschen, w2wtal (welcome2wuppertal), will mit einem Offenen Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal und an die im Wuppertaler Stadtrat vertre­tenen Parteien im Diskurs um flüch­tende Menschen und geschlossene Grenzen die Offensive zurück­ge­winnen. Angesichts der Situation im Camp an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni und in Griechenland insgesamt soll ein neuer Anlauf genommen weren, in die mittler­weile von Rassisten und Rechten beherrschte öffent­liche Debatte einzu­greifen. Dazu wird der Stadtrat aufge­fordert, sich dazu bereit zu erklären, «ein angemes­senes Kontingent Geflüchteter aus Idomeni in Wuppertal aufzunehmen.»

Weitere infos und der Offene Brief im Artikel

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Moralischer Bankrott

Am 15.April 2016 fand in Wuppertal das Befreiungsfest zum 71.Jahrestags der Befreiung der Stadt vom Nationalsozialismus im Deweerthschen Garten statt. Die Initiative w2wtal wurde einge­laden, ein paar Worte zur aktuellen Situation Geflüchteter in Europa beizu­steuern. In der Rede wurde an die Konferenz von Évian im Jahr 1938 erinnert und dazu aufge­fordert, sich gegen den erneuten morali­schen Bankrott Europas zur Wehr zu setzen.

Wir dokumen­tieren den Beitrag im Artikel im Wortlaut.

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Am Sonntag in Wuppertal auf die Straße!

Kein Fußbreit den türki­schen Faschisten!

Am Sonntag wollen türkische Nationalisten und Faschisten u.a. auch in Wuppertal demons­trieren. Wir rufen gemeinsam mit linken kurdi­schen und türki­schen Strukturen zu Gegenaktivitäten auf. Kommt am Sonntag auf die Straße! Kein Fußbreit türki­schen und anderen Faschisten – weder im Tal, noch anderswo!

Achtet für Treffpunkte und Aktionen auf weitere Informationen!

Unser Aufruf findet sich im Artikel

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