26.05.1993 - „Tag X”

Lokman war 17 Jahre alt, als er vor 20 Jahren aus dem kurdi­schen Teil der Türkei nach Deutsch­land floh. Auf einer Kundge­bung der antiras­sis­ti­schen Aktions­woche in Erfurt erzählt er seine Geschichte. Weil er sich als Jugend­li­cher politisch und kultu­rell engagiert hatte, würde er von einer parami­li­tä­ri­schen Einheit auf eine Todes­liste gesetzt. Im Juni ’93 flüch­tete er nach Deutsch­land, kurze Zeit, nachdem die damalige Bundes­re­gie­rung mit Hilfe der SPD das Recht auf Asyl durch die Grund­ge­setz­än­de­rung faktisch abgeschafft hatte. Er erzählt, wie seine Asylgründe damals von den deutschen Behörden nicht ernst genommen wurden.

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