Ausgetretene Pfade verlassen ! Bericht zum 1.Mai.

Kein Tag ohne autonomes Zentrum !

Kein Tag ohne autonomes Zentrum !

Das Fazit dieses 1.Mai in Wuppertal ist positiv. Verschie­dene Akteure, verschie­dene Aktionen, verschie­dene Inhalte und verlas­sene ausge­tre­tene Pfade. Auch wenn 2014 wieder einmal die « soziale Revolu­tion » gefor­dert aber nicht gemacht wurde, so endete der Tag doch hoffnungs­voll. Beweg­lich­keit und Unbere­chen­bar­keit sind zu einer Zeit zurück­ge­kehrt, in der manche bereits eine erkal­tende Starre eintreten sahen. Was daraus in der (nahen) Zukunft gemacht werden wird, ist offen. Es wird sich spätes­tens beim nächsten Mal erweisen, wenn die in den Vorjahren augen­schein­lich ebenfalls einge­schlum­merte Staats­ma­schi­nerie versu­chen wird, auf der Höhe zu sein. Doch es sind neue Handlungs­op­tionen sichtbar geworden, die dafür sorgen, dass dem autonomen 1.Mai auch vor einer dann vielleicht wieder « hellwa­chen » Polizei nicht bange sein muss.

Ein anderes Ergebnis der zwei Tage « 1MaiWpt » ist ebenfalls erfreu­lich : Es wurde deutlich, dass das Autonome Zentrum ein unver­zicht­barer Bestand­teil des politi­schen und kultu­rellen Wider­stands in Wuppertal ist. Für alle Betei­ligten ist es ein notwen­diger Bezugs­punkt in der Arbeit und Organi­sa­tion. Das Wohlwollen, mit dem die Nachba­rInnen des Quartiers der autonomen Maide­mons­tra­tion begeg­neten und den Teilneh­menden teilweise zuwinkten oder sich gar der Demo anschlossen, ist für bevor­ste­hende Kämpfe um den Erhalt des Hauses am jetztigen Standort ein wichtiges Pfund – ebenso wie die vielen, die sich am Vorabend des 1.Mai  mit dem Inhalt der Vorabend­demo lautstark identi­fi­zierten. Das AZ Wuppertal lebt und produ­ziert Überra­schungen. Das ist in Zeiten wie diesen doch mal eine gute Botschaft !

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